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Ironman Neuseeland: Neuseeländer dominieren das Rennen

5. März 2011 von Meike Maurer

Beim ersten Ironman der Saison 2011 geht der Sieg sowohl im Männer- als auch im Frauenfeld an heimische Athleten. Kiwi Cameron Brown und Samantha Warriner heißen die glücklichen Sieger.


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Cameron Brown hat das unmögliche war gemacht, er gewinnt als erster Profi-Triathlet ein und denselben Ironman zehn Mal. Mit einem überragenden Marathon von 2:52:09 machte der Kiwi diesen Triumph perfekt. Sein Landsmann Terenzo Bozzone musste sich wie schon 2010 bei starkem Regen und heftigem Wind mit Platz zwei zufrieden geben. Mathias Hecht beendete das Rennen als bester Nicht-Neuseela?nder: Der Schweizer beno?tigte 8:45:36 Stunden und  meinte danach, „an ein ha?rteres Rennen als heute kann ich mich kaum erinnern. Heute habe ich bewiesen, dass ich kein Scho?nwetterathlet bin. Das erste Drittel der Laufstrecke war die Ho?lle, aber ich habe mich durchgebissen und gezeigt, dass ich wieder vorne mithalten kann.“

Bei den Frauen dominierte etwas überraschend Samantha Warriner  – die vor 14 Wochen noch eine Herzoperation über sich ergehen lassen musste – bereits beim Schwimmen das Rennen. Beim Radfahren profitierte die frühere Weltklasse-Kurzstrecklerin dann von den beiden Plattfüßen ihrer Verfolgerinnen Mirinda Carfrae und Joanna Lawn. Die Australierin Mirinda Carfrae konnte trotz einer überragenden Marathonzeit von 3:01:06 Warriner nicht mehr vom Sieg verdrängen. Vorjahressiegerin Joanna Lawn musste sich knapp mit Platz drei zufrieden geben, da die Queen von Kona, Mirinda Carfrae, noch kurz vor dem Ziel an ihr vorbeizog.

Die einzige deutsche Profifrau im Feld, Britta Martin, musste nach guter Schwimm- und Radleistung beim Marathon wegen Magenproblemen frühzeitig aussteigen.

Top Ten der Damen und Herren beim Ironman Neuseeland

Frauen

1. Samantha Warriner (NZL) 9:28:24 (50:30-5:10:39-3:20:52)
2. Mirinda Carfrae (AUS) 9:31:33 (52:43-5:31:24-3:01:06)
3. Joanna Lawn (NZL) 9:31:53 (52:43-5:22:10-3:10:54)
4. Kate Bevilaqua (AUS) 9:40:01 (58:28-5:11:55-3:23:55)
5. Belinda Harper (NZL) 9:40:33 (52:47-5:18:11-3:22:44)
6. Kirsten Molloy (AUS) 9:49:20 (52:43-5:25:16-3:23:59)
7. Michelle Mitchell (AUS) 9:50:04 (53:00-5:24:39-3:24:02)
8. Janine Willis (CAN) 9:55:17 (58:42-5:22:12-3:26:55)
9. Candice Hammond (NZL) 9:56:41 (1:00:50-5:15:52-3:32:31)
10. Renee Lane (AUS) 10:01:59 (53:43-5:24:49-3:36:23)

Männer

1. Cameron Brown (NZL) 8:31:07 (50:21-4:43:03-2:52:09)
2. Terenzo Bozzone (NZL) 8:41:54 (47:14-4:51:36-2:57:52)
3. Mathias Hecht (SUI) 8:45:36 (47:19-4:48:21-3:04:19)
4. Keegan Williams (NZL) 8:49:37 (50:25-4:48:37-3:05:27)
5. Scott Curry (CAN) 8:50:44 (50:30-4:39:58-3:14:21)
6. Luke Harrison (AUS) 8:58:14 (47:54-5:06:19-2:55:56)
7. Petr Vabrousek (CZE) 8:58:30 (53:51-4:55:51-3:02:59)
8. Deano Gaskin (NZL) 9:07:10 (56:33-5:02:33-2:59:39)
9. Richard Bayly (NZL) 9:10:05 (56:19-4:58:25-3:08:49)
10. Stephen Gage (AUS) 9:10:41 (52:05-5:01:37-3:10:03)

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