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Ironman Mallorca: In europäischer Hand dank Don und Mullan

27. September 2014 von Mario Lisker

Tim Don gewinnt Hy-Vee TriathlonIngo Kutsche,   freiZum ersten Ironman Mallorca gaben sich erwartungsgemäß überwiegend Europäer die Ehre die Insel als erste zu erobern, unter ihnen unter anderem Timo Bracht und Jenny Schulz. Ein superschnelles neoprenfreies Schwimmen, ein auf dem Rad überraschender Manuel Kueng und ein Sieg zum Ironmandebüt des Tim Don sind das Ergebnis…


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Neoprenfrei aber schnell

Foto: Power Horse Trithlon Team, freiDas bei den Wassertemperaturen ein neoprenfreies Rennen ansteht war zu erwarten, ein so hohes Tempo aber kaum. „Schuld“ daran hat Manuel Kueng der bereits nach der ersten Schwimmrunde eine gute Führung vor dem ebenfalls nicht langsamen Tim Don hatte und diese bis zum Ende auf 40 Sekunden ausbaute. Eine Schwimmzeit unter 45 Minuten war das Maß der Dinge. Bei den Damen lag Pettersen 20 Sekunden vor Griesbauer. Natascha Schmitt auf drei kämpfte in der ersten Wechselzone bereits mit zweieinhalb Minuten Rückstand.

Manuel Kueng führt das Feld vor

Bei moderaten 20 Grad Celsius und nahezu windfrei gab es beste Bedingungen, um auf der ersten und einfachen Hälfte des Radkurses Boden gut zu machen. Kueng nutzte diese Chance und baute seine Führung aus. Niclas Bock und Timo Bracht konnten keinen Boden auf den Schweizer gut machen und hatten zur Hälfte über drei Minuten im Gepäck der ersten Verfolgergruppe. Gut 20 Kilometer vor dem Wechsel zum Marathon lag Kueng vor Landsmann Aigroz und Tim Don mit drei Minuten in Front. Bracht kämpfte sich allein zum Wechsel und hatte, auf Platz sechs liegend, bereits über sieben Minuten Last.

Spannend bis zur Wechselzone bei den Damen

Foto: Ingo Kutsche, freiBei den Damen gestaltete sich das Rennen in der zweiten Disziplin spannender. Was bis zum dreißigsten Kilometer noch unverändert nach dem Wechsel aussah, rotierte nach 90 Kilometern. Natascha Schmitt konnte den dritten Platz nicht halten und wurde durchgereicht doch Nina Kuhn und Astrid Ganzow machten Boden gut. Kuhn schob sich zum Wechsel auf Platz zwei mit gerademal 30 Sekunden Rückstand und Ganzow lag aussichtsreich auf einen Podiumsplatz.

Tim Don mit langem Atem, Bracht kämpft

Die Temperaturen auf 25 Grad und die Spannung auf dem Siedepunkt – so ging es in den abschließenden Marathon. Tim Don hatte nach dem Rad die besten Beine und legte los. Bereits nach 7 Kilometern hatte Kueng vor einer Verfolgergruppe um Don und Aigroz nur noch anderthalb Minuten Vorsprung. Auch Timo legte gut los und machte Boden gut. Zuviel für Kueng, der stetig nach hinten gereicht wurde. Don erreichte die Halbmarke mit zwei Minuten Vorsprung als erster und baute diesen bis zum Ziel auf vier Minuten aus. Timo musste um einen Top Ten Platz kämpfen, konnte diesen aber bis ins Ziel halten. Seine Marathonzeit von 3:12:59 zeigen wie hart es für ihn war.

Eimear Mullan räumt das Feld auf

Ingo Kutsche, frei
Wieder einmal anders bei den Damen: Spannung war auch hier das Motto. Die Platzierungen nach dem Wechsel unterlagen ständigen Wechseln. So führte zum Halbmarathon Griesbauer vor Eimear Mullan, die einen beeindruckenden Lauf an den Tag legte. Ganzow lag immer noch aussichtsreich auf vier. Während die Irin Mullan weiter aufdrehte und einen drei Minuten Vorsprung vor Griesbauer ins Ziel brachte, wurde Ganzows Kampf mit dem abschließenden dritten Rang auf dem Podium belohnt – Glückwunsch!

Ergebnisse Herren

1 Tim Don – 08:34:02
2 Miguel Angel Fidalgo – 08:38:08
3 Mike Aigroz – 08:40:29
4  Miquel Blanchart – 08:41:20
5 Carlos López Díaz – 08:45:09

10 Timo Bracht –  08:58:37

Ergebnisse Damen

1 Eimear Mullan – 09:24:17
2 Dede Griesbauer – 09:27:09
3 Astrid Ganzow – 09:31:10
4 Mette Pettersen – 09:38:58
5 Kamila Polak – 09:44:33

Hier geht´s zu den Ergebnissen.

Fotos: Power Horse Trithlon Team, Ingo Kutsche, triathlon.de

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