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Ironman Mallorca: Außenseiter machen das Rennen, Fachbach zweiter

25. September 2016 von Christine Waitz

IKT_6462Alcudia, 25. September 2016 – Lange Zeit konnten deutsche Triathlon-Fans auf einen Doppelsieg hoffen. Während Natascha Schmitt auf der Radstrecke zwischenzeitlich fünf Minuten Führung herausgearbeitet hatte, lag Markus Fachbach hinter Carlos Lopez Diaz in aussichtsreicher Position. Doch beide mussten zumindest in Sachen Spitzenplatzierung passen. Markus Fachbach freute sich am Ende über Platz zwei, Natascha Schmitt zumindest über das Finish auf Platz Sieben. Es siegten Carlos Lopez Diaz und Jocelyn McCaulin.


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Ein sensationeller Sonnenaufgang begrüßte Sportler und Zuschauer am Rennmorgen in der Bucht von Alcudia. Wie schon im letzten Jahr jedoch sollte das mallorquinische Wetter den Sportlern alles andere als gewogen sein. Zunächst jedoch war es trocken. Bereits das für Profis neoprenlose Schwimmen bestimmte nach 48:56 Minuten Carlos Lopez Diaz. Doch das deutsche Aufgebot war bereits in Lauerstellung. Zunächst folgte Horst Reichel an den Fersen des Spaniers. Mit etwas Abstand Roman Deisenhofer, Konstantin Bachor und Markus Fachbach.

Ingo Kutsche, frei

Roman Deisenhofer: Lächeln trotz Sturz.

Das deutsche Vierergespann jagte den Spanier, kam jedoch nicht an ihn heran. Auf der zweiten Hälfte des Radkurs musste zunächst Horst Reichel abreißen lassen. Dann wurde Roman Deisenhofer von einem Sturz plötzlich aus dem Rhythmus gerissen, konnte jedoch wieder aufsteigen und auf Position Sieben weiterfahren. So erreichte der Spanier nach starker Radfahrt mit 5:45 Minuten Vorsprung den zweiten Wechsel. Fachbach und Bachor folgten an Zwei und Drei, Reichel an Fünf.

Lopez zieht durch

Auch auf der Laufstrecke ließ sich der Spanier nicht beeindrucken. Souverän war der Start-Ziel Sieg nach 8:26:09 Stunden in trockenen Tüchern – bei mittlerweile strömendem Regen. Nach 8:31:51 Stunden lief Markus Fachbach durch das Ziel. Dritter wurde Gustavo Rodriguez.
Michael Ruenz freute sich über einen Fünften, Roman Deisenhofer über einen nach Sturz immerhin neunten Platz. Enttäuscht ging hingegen Horst Reichel nach Hause, der bei Kilometer 30 auf der Laufstrecke noch an Drei lag und dann jedoch bis auf Platz 16 durchgereicht wurde.

Ingo Kutsche, frei

Markus Fachbach am Ende auf Platz zwei.

Als erste Schwimmerin erreichte die Australierin Lauren Parker nach 53:31 Minuten den Ausstieg. Mit knapp zwei Minuten Rückstand wechselte dann Emma Bilham vor Deborah van Gossum und Natascha Schmitt. Die Deutsche machte auf dem Rad von Beginn an Tempo und fand sich bald darauf nicht nur an der Spitze wieder, sondern konnte schnell auch ein immer größer werdendes Zeitpolster für sich verzeichnen.
Ingo Kutsche, freiIn der zweiten Wechselzone dann jedoch die Überraschung: Tineke van den Berg fuhr als erste Frau heran, McCauley als Zweite, Stage-Nielsen als Dritte und erst nach über fünf Minuten traf Schmitt ein. „Bei Kilometer 120 ereilte mich von jetzt auf gleich ein „Defekt in meinen Beinen“. Ich hatte einfach keine Kraft mehr und konnte nur noch Rollen, dann noch ein Hungerast.,“ schreibt die Deutsche auf Facebook. Statt Kampf um den Sieg ging es nun also um das Finish.

Den Sieg, den holte sich nach 9:11:55 Jocelyn McCauley gefolgt von Maja Stage Nielsen und Tineke Van den Berg. Natascha Schmitt erreichte Platz sieben.

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Ergebnisse Frauen

1. Jocelyn Mccauley, 9:11:55
2. Maja Stage Nielsen, 9:23:40
3. Tineke Van den Berg, 9:24:27
4. Sara Svensk, 9:28:58
5. Diane Luethi, 9:39:58

7. Natascha Schmitt, 9:52:42

Ergebnisse Männer

1. Carlos Lopez Diaz, 8:26:09
2. Markus Fachbach, 8:31:51
3. Gustavo Rodríguez, 8:32:32
4. Marcel Zamora Perez, 8:39:29
5. Michael Ruenz, 8:39:37

9. Roman Deisenhofer, 8:47:28

Zu den Ergebnissen.

Fotos: Fotos: Marc Sjoeberg / www.ingokutsche.de

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