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Interview mit dem Radstreckenrekordhalter Maik Twelsiek

Ironman Lanzarote 2012:
Interview mit dem Radstreckenrekordhalter Maik Twelsiek

19. Mai 2012 von Christine Waitz

Foto:triathlon.de freiAm 22. Mai 2010 konnte Maik Twelsiek die schnellste jemals gefahrene Zeit auf der Kanareninsel Lanzarote erzielen. Am Ende des Tages reichte es für den dritten Treppchenplatz beim Ironman Lanzarote. Wir haben uns mit Maik unterhalten und ihm einige Insidertipps für die Radstrecke entlocken können.


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Es ist zwei Jahre her, dass du beim Ironman Lanzarote einen neuen Streckenrekord auf der Radstrecke aufstellen konntest. Wenn du dich an das Rennen zurückerinnerst, was sind deine ersten Gedanken?

Maik Twelsiek: Wie schön und abwechslungsreich die Radrunde dort doch ist. Eine lange große Runde über 180 km gibt es nicht so häufig, hat aber etwas! Und die Runde ist einfach traumhaft. Ich war vor dem Rennen bereits 3 Wochen auf der Insel und habe das Training auf dem Kurs einfach genossen. Man sollte sich im Rennen jedoch daran erinnern das nachher noch ein Marathon kommt!

Wo siehst du die Knackpunkte der Radstrecke quer über die Insel?

Maik Twelsiek:  Knackpunkte sehe ich keine, jedoch viele Highlights!!! Die Runde ist einfach Klasse! Man sollte sich jedoch gerade am Anfang etwas zügeln, da sie mit den über 2.500 zu bewältigenden Höhenmeter den Athleten einiges abverlangt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man gerade am Ende der Runde nach dem Mirador del Rio auf dem Weg nach Teguise eine sehr gute Straße mit meist etwas Gegenwind vorfindet, auf der man mit noch einigermaßen guten Beinen etwas Boden und `Zeit´ gutmachen kann.

Wenn du den Startern für Samstag drei Tipps mit auf die Radstrecke geben könntest, welche wären das?

Maik Twelsiek: 1. Strecke im Vorfeld besichtigen, am Besten mit Rad abfahren!! Lohnt sich auf jeden Fall zu wissen, was noch kommt und mit den Abfahrten vertraut zu sein…

2.  Gut verpflegen, die Winde dort und die Höhenmeter kosten Kraft.

3.  Spaß haben! Mal einen Blick nach rechts oder links werfen schadet nicht und den Gegenwind mit Freude nehmen, dann ist er auch nicht mehr so schlimm…

Welche Bedingungen müssten am Samstag herrschen, damit du deinen Rekord wackeln siehst?

Maik Twelsiek:  Gute;)
Ach ja, mit den Radzeiten ist das immer so eine Sache. Das hängt wirklich stark von den äußeren Bedingungen ab. Ich denke 2010 hatten wir recht gute Bedingungen, daher war ich in der Lage diese Zeit zu fahren. Aber wenn es pustet kann man auch mal bei einem Ironman locker 30 Minuten länger auf dem Bock sitzen. Ich habe diese Erfahrung gerade erst vor 2 Wochen gemacht, als es beim Rennen in St. George dermaßen geweht hat, dass ich 30 Minuten länger gebraucht habe als im Vorjahr.

Wirst du das Rennen auch mit Blick auf die Top-Radzeiten Verfolgen??

Maik Twelsiek:  Klar! Ich bin Fan und verfolge eigentlich alle Rennen.

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