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Ironman Hawaii 2010: Wer kann Chrissie Wellington schlagen?

1. Oktober 2010 von Meike Maurer
Chrissie Wellington

Bild: Chrissie Wellington

Anders als bei den Männern, bei denen zumindest mehrere Athleten realistische Chancen auf den Sieg haben, führt bei den Damen vermutlich fast kein Weg an Chrissie Wellington vorbei.


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Die 33-jährige Engländerin ist spätesten nach ihrem Weltrekord in Roth mit unglaublichen 8:19:13 die klare Favoritin für das Rennen am 10. Oktober auf Big Island. Nur ein Mal landete sie dieses Jahr auf dem 2. Platz. Geschlagen von Julie Dibens beim 70.3 in Boulder. Diese Dame – übrigens eine Landsfrau von Chrissie Wellington – ist nicht nur die amtierende Weltmeisterin auf der Halbdistanz, sondern konnte dieses Jahr auch den ersten Abu Dhabi International Triathlon gewinnen. Sie gilt somit als eine der ernstzunehmendsten Konkurrentin von Wellington bei ihrem ersten Start auf Hawaii.

Aber die eigentliche Frage, die sich jeder auf der Pazifikinsel stellt wird, lautet vermutlich, wie schnell wird Chrissie Wellington dieses Jahr sein? Und wird sie ihre Bestzeit vom Vorjahr von 8:54:02 toppen können? Nach ihrer Challenge Roth Vorstellung fast schon ein sicherer Tipp.

Bild: Rebekah Keat beim Challenge Copenhagen

Zum Favoritenkreis auf die heißbegehrten Treppchen-Plätze gehören sicherlich die Top-Fünf des Vorjahres: Die Australierin Mirinda Carfrae, die Vorjahres Zweite, war sehr erfolgreich bei 70.3-Rennen unterwegs. Die Spanierin Virginia Berasategui, als Dritte 2009, hatte dieses Jahr sicherlich nicht ihre stärkste Saison, konnte aber mit einem 3. Platz bei der Lang-WM in Immenstadt und mit einem 1. Platz beim Cologne 226 Half zeigen, dass ihre Form steigt. Auch auf Tereza Macel und Rebekah Keat, die letztes Jahr auf den Plätzen vier und fünf finishten, sollte man ein Auge haben. Tereza Macel gewann zuletzt das schwere Rennen im französischen Embrun. Und Vielstarterin Rebekah Keat landete 2010 bereist fünf Mal auf dem Podium bei Langdistanzrennen. Falls sie sich noch ein paar Körner für Hawaii aufgespart haben sollte, muss mit ihr gerechnet werden.


Bild: Sandra Wallenhorst beim Ironman Frankfurt

Die Mädels aus dem deutschsprachigen Raum

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Niederländerin Yvonne van Vlerken – die in Österreich lebt – und die Deutsche Sandra Wallenhorts, die nach einem Ausstieg bzw. einer etwas schwächeren Leistung auf der Insel 2009 wieder voll angreifen werden. Beide überzeugten beispielsweise mit sehr guten Leistungen beim Ironman Europe in Frankfurt.

Eine weitere Deutsche, die man im Kampf um die Top-Platzierungen sicherlich nicht vergessen sollte, ist die Regensburgerin Sonja Tajsich. Sie gewann die beiden Ironman-Rennen in Südafrika und Regensburg und hat sich im Vergleich zu letztem Jahr, wo sie auf Hawaii als 14. ins Ziel lief, noch mal stark verbessert.

Interessant wird sicherlich auch, wie sich die Schweizer Profimädels Caroline Steffen und Rad-Powerfrau Karin Thürig bei ihren Saisonhöhepunkten schlagen werden.

Weitere Profi-Frauen, die für Deutschland an den Start gehen, sind Nicole Leder, Heidi Jesberger, Nicole Woysch und Katja Rabe.

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Fotos: WTC Ironman, Gitte Jensen, Sybille Brugger

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