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Ironman Hawaii: Christian Kramer verpasst Zielstellung

12. Oktober 2015 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiKona, 11. Oktober 2015 – Bei der diesjährigen Ironman Weltmeisterschaft sollte es für den Leipziger Triathleten Christian Kramer eine Topplatzierung unter den besten 10 Athleten werden. Beim deutschen Triumph von Jan Frodeno und Andreas Raelert musste sich Kramer nach 09:40:44 Stunden mit Platz 34 bei den Profis begnügen.


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Das Schwimmen konnte Kramer nach 52:21 Minuten als Vierter beenden und führte zunächst eine 16-köpfige Verfolgergruppe an, welche dem Führungstrio um Jan Frodeno folgte. Bis zur Hälfte der Raddistanz konnte er Anschluß an die Führenden halten. Ab Kilometer 150 hatte Kramer Probleme, so dass der Abstand selbst auf Platz 10 am Ende auf 13 Minuten angewachsen ist.Für die 180 Kilometer mit 1.500 Höhenmetern standen am Ende 04:43:43 Stunden auf der Uhr.
Beim anschließenden Marathon setzten sich die Probleme fort, sodass das avisierte Lauftempo von 4,00 min/km nicht erreicht werden konnte. In der Folge konnte Kramer sich bis Kilometer 18 stabilisieren und zwischenzeitlich sogar den diesjährigen Roth-Sieger Nils Frommhold einholen. Die zweite Hälfte des Marathons war für Kramer dann jedoch nur davon bestimmt, irgendwie „durchzukommen“. Nach mehreren Laufpausen und einer Laufzeit von 03:57:27 Stunden, beendete Kramer das Rennen nach 09:40:44 Stunden.

Mit Platz 34 unter den Profis und Platz 154 unter allen Teilnehmern, wurde die Zielstellung einer Top10-Platzierung deutlich verfehlt.

Ingo Kutsche, frei

Christian Kramer: „Ich bin natürlich enttäuscht, ich konnte die guten Trainingsleistungen der letzten Wochen, hier nicht bestätigen. Ich habe mich mehr oder weniger ins Ziel gequält, nach der Aufgabe 2014 wollte ich es unbedingt durchziehen.“

Trainer Ben Reszel: „Es ist hart wenn es am Ende so ausgeht, aber Hawaii ist gnadenlos, hier sind zahlreiche namhafte Profis nicht ins Ziel gekommen. Es gibt einiges zu analysieren für und mit Christian.“

Fotos: Ingo Kutsche

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