Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > News > Ironman Hawaii 2016: Ryf verteidigt Titel, Beranek schnuppert am Podium

Ironman Hawaii 2016: Ryf verteidigt Titel, Beranek schnuppert am Podium

9. Oktober 2016 von Christine Waitz

Marc Sjoeberg,   freiKona, 9. Oktober 2016 – Ist sie frisch genug, um ihren Titel zu verteidigen? Diese Frage stellten sich die Experten vor dem großen Rennen. Doch Daniela Ryf ließ keine Zweifel aufkommen. Von Beginn an zeigte die Schweizerin, dass auch in diesem Jahr kein Weg an ihr vorbei führt. Dabei blieb jedoch lange Zeit eine Deutsche an ihren Fersen: Anja Beranek bestimmte erst vorne mit und schnupperte am Ende als Vierte am Podium.


Triathlon Anzeigen

Zur Fotostrecke.

Das Schwimmen wurde von Meredith Kessler angeführt. Ryf schaffte es auch in der ersten Disziplin an der Spitze dran zu bleiben – eine gute Ausgangsposition für die Titelverteidigerin. Entgegen des gewohnten Bildes, bei dem sich im Frauenfeld zum Auftakt häufig Athletinnen absetzen konnten, lief nach 3,8 Kilometern erstmals eine dicht gedrängte Spitzengruppe in die Wechselzone. Unter den 13 Damen auch drei Deutsche: Anja Beranek, Katja Konschak und Julia Gajer.

Beranek hartnäckig

Zunächst gab sich das Rennen der Damen ähnlich wie das der Herren. Die Spitzengruppe spulte die Kilometer auf dem Highway ab, versuchte Abstände zu wahren. Schnell jedoch, ging Daniela Ryf an die Spitze. Hinter ihr bereits dann Anja Beranek. Noch in der ersten Stunde auf dem Rad setzten sich zunächst beide zusammen ab. Beranek hielt sich stark hinter der Schweizerin und verlor dennoch acht Minuten bis in die zweite Wechselzone. Rund sechs Minuten später erreichte die Verfolgergruppe aus Heather Jackson, Anabell Luxford, und Meredith Kessler die Wechselzone.

Ryf unschlagbar

Kaum in den Laufschuhen, zeigte Ryf ihre Klasse und baute ihre Führung weiter aus. Doch nicht nur das. An diesem Tag sollte ihr nicht nur die Titelverteidigung problemlos glücken. Auch der Streckenrekord sollte ihrer werden. Ein 2:56:51 Marathon der Schweizerin brachte ihr am Ende eine über fünf Minuten schnellere Endzeit ein, als die der bis dahin besthandhabenden Zeit von Mirinda Carfrae. Die wiederum lief sich Stück für Stück nach vorne und sicherte sich zumindest Platz zwei, gefolgt von Heather Jackson auf Rang drei.
Beranek durfte sich nach zwei vorhergehenden DNFs auf Big Island über den vierten Platz freuen.

Kristin Möller war zweitbeste Deutsche (26) gefolgt von Verena Walter auf Platz 27. Julia Gajer gab das Rennen während des Marathons auf.

1. Daniela Ryf, 8:46:46
2. Mirinda Carfrae, 9:10:30
3. Heather Jackson, 9:11:32
4. Anja Beranek, 9:14:26
5. Kaisa Lehtonen, 9:15:40
6. Michelle Vesterby, 9:19:05

Zu den Ergebnissen.

Zur Fotostrecke.

Fotos: Harald Kolhaas (www.ingokutsche.de)

Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden