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Ironman Hawaii 2012: Der Favoritinnencheck

10. Oktober 2012 von Christine Waitz

triathlon.deNun, da die vierfache Siegerin Chrissie Wellington sich eine Auszeit vom Wettkampfsport genommen hat, kommt auch wieder Spannung in das Damenrennen. Eine klare Favoritin ist nicht auszumachen, doch einige Damen haben ihre Ambitionen auf das Podium bereits betont. Wir machen den Check.


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Ebenso schwierig wie die Podiumstipps abzugeben sind, genauso schwierig ist es einen Rennverlauf des Damenrennens vorherzusagen. Wir bleiben bei der Phrase: Wer am längsten schnell ist, hat die größten Chancen.
Auf der Liste der stärksten Athletinnen stehen Mirinda Carfrae, Rachel Joyce, Leanda Cave und Caroline Steffen. Wir nehmen außerdem Sonja Tajsich in den Kreis mit auf.

Mirinda Carfrae

Mirinda Carfrae

Die Vizeweltmeisterin 2011 musste sich seitdem überwiegend mit dritten Plätzen begnügen. Doch auf Hawaii hinterließ sie seit ihrem Debüt 2009 stets ihre Visitenkarte – auf der Laufstrecke. 2:52:09 Stunden brauchte sie für den Marathon, der sie 2010 zum Sieg führte. Dabei beeindruckte besonders ihre saubere Lauftechnik, die sie vom Anfang bis zum Ende des Rennens durchziehen konnte. Nach einem Trainerwechsel in diesem Jahr darf man gespannt sein, ob sie zum Ende der Saison zu alter Stärke zurück finden wird.

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.biz

Rachel Joyce

Erst im letzten Monat konnte Rachel Joyce beim Ironman 70.3 Muskoka mit satten zehn Minuten Vorsprung ihre Form bestätigen. In einem starkem Starterinnen-Feld konnte sie sich in Roth durchsetzen und zeigen, dass sie auch zu Fuß schnell unterwegs ist. Die bisherigen Kona Ergebnisse – der sechste, fünfte und vierte Rang – verlangen nach dem Podium in diesem Jahr, oder?

triathlon.deLeanda Cave

Die Drittplatzierte des letzten Jahres und frisch gebackene 70.3 Weltmeisterin mit den langen Beinen zeigt sich in Topform. Ohne absolvierten Ironman 2012 geht sie zudem frisch und ausgeruht ins Rennen. Besonders bei ihr wird das Ziel eines schnellen Marathons ganz weit oben stehen. Daran ist die Spitzenplatzierung in Kona bisher nämlich stets gescheitert.

Foto: Thomas Wenning frei

Caroline Steffen

Deren aktuelle Bilanz lässt sich wohl kaum übertreffen. Sieg beim Ironman Melbourne, beim Ironman Germany, bei der ITU WM Langdistanz und einem weiteren ITU Lang-Event. Aber auch in Sachen abgeleisteter Rennkilometer wird wohl kaum eine Athletin mit Caroline Steffen mithalten können. Trotz der zu erwartenden starken Leistung, stellt sich die Frage ob die Schweizerin genug Kraft hat, um im Marathon ihren Gegnerinnen Paroli bieten zu können.

Ingo Kutsche freiSonja Tajsich

Der zweite Platz im starken Feld der Challenge Roth ist Sonja Tajsichs Aushängeschild in diesem Jahr. Zumal sie im abschließenden Lauf die Aufholjagd durch das Feld begann und auch hier ihre Laufqualität unter Beweis stellte. Für die Hitze, so sagt sie selbst, sei sie gemacht. Damit könnte für die schnellste Deutsche der letzten Jahre mehr drin sein als der siebte Rang 2011.

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Foto: Ingo Kutsche, Thomas Wenning, triathlon.de

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