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Ironman Hawaii 2010: Sonja Tajsich – Wir leben Triathlon

7. Oktober 2010 von Christian Friedrich

Ironman Hawaii 2010 - Sonja Tajsich

Spätestens mit ihren beiden Siegen beim Ironman Südafrika und in Regensburg, hat sich die immer gut aufgelegte Sonja Tajsich einen Namen in der Szene gemacht. Die Familie gibt ihr Kraft und seit ihrer Babypause 2008 geht es stetig bergauf. Hier ihre Wünsche und ihr klarer Plan für Hawaii.


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Wenn Du eine Rangliste Deiner Wettkämpfe 2010 machen müsstest, wie würde die aussehen?

Südafrika war früh in der Saison, meine Form war bereits ganz gut. Da dort Topathleten wie zum Beispiel Tine Decker und Caroline Steffen am Start waren, musste ich an meine Grenzen gehen. Insofern würde ich sagen: Südafrika war Nr. 1 bezüglich Grenzerfahrung und Limit.

Regensburg war Nr. 1 bezüglich der Emotionen. Ein Heimspiel bei einem Ironman zu haben ist ein unglaubliches Erlebnis!

Heilbronn war toll zu sehen, dass ich auch auf „Unterdistanzen“ vorne mit dabei bin. Eine richtige Rangliste zu erstellen ist schwierig. Gut war ich bei allen Rennen drauf, denke ich.

Im Gegensatz zu vielen anderen Profis machst Du auf Deiner Webseite klare…ja sehr klare Ansagen für den Ironman Hawaii 2010. Baust Du Dir nicht unnötig Druck auf damit oder ist das ne Taktik für Dich selber?

Die Website wird ja nicht von mir selbst betrieben und ich selbst hätte mich vielleicht nicht ganz so festgelegt. Die Aussagen basieren auf der Meinung von Leuten die mich sehr gut kennen und eine realistische Außeneinschätzung über meine Form abgeben können. Vom Prinzip sind das seriöse Aussagen, die bei einem gutem Wettkampfverlauf und durchschnittlichen Bedingungen realistisch sind (Hawaii kann man schwierig an Zeiten messen, dazu variieren Winde, Wellen und Hitze zu stark) . Ich bin ein Freund von klaren Aussagen und empfinde dadurch keinen Druck.

Was macht Ralf Ebli (Dein Trainer) anders oder warum funktioniert es besser?

Ralf Ebli ist zum einen ein Vollblutprofi, der sich zu 110 Prozent mit seinen Athleten identifiziert. Zum anderen passt sein Stil und Charakter einfach zu dem Typ von Athlet der ich bin. Er sieht sich die Leute an und stellt für jeden Typen das passende Trainingsprogramm zusammen. Deswegen würde es an dieser Stelle auch nicht viel bringen einzelne Elemente zu beschreiben.


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