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Ironman Frankfurt Spezial: Sonja Tajsich – Comeback 2.0

2. Juli 2014 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiDer Ironman Lanzarote hätte Sonja Tajsichs großes Comeback nach langer Verletzungspause werden sollen. „Ähnlich wie der Straßenbelag war es dann aber etwas holprig“, schreibt die Regensburgerin in ihrem Blog. Das Rennen, bei dem weder Technik noch Körper so recht mitspielen wollten, beendete sie auf Rang zehn. In Frankfurt steht sie neuen Mutes am Start. Wie sie sich für das Comeback 2.0 präpariert, lest ihr hier.


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2013 war nicht Sonja Tajsichs Jahr. Im Frühjahr eine Verletzung im Trainingslager zugezogen, schleppte sie die Pechsträhne durch das gesamte Jahr. Zwei DNFs bei den wichtigen Rennen der Saison, in Roth und auf Hawaii, machten die Sache nicht besser. Umso glücklicher war die Nachricht, 2014 wieder schmerzfrei in die Saison starten zu können. Das Comeback auf Lanzarote scheiterte an technischem Defekt und plötzlich aufgetretenen Knieproblemen. Doch Sonja Tajsich gibt nicht auf und strebt den zweiten Versuch in Frankfurt an.

Tapering ist eine Disziplin für sich. Sehr individuell und gar nicht einfach herauszufinden, ist das Training in den letzten Tagen vor dem Rennen. Wie sieht deine Rennwoche aus?

triathlon.de, freiAm Montag mache ich einen kompletten Ruhetag, Dienstag dann nochmals alle drei Disziplinen, je eine bis 1,5 Stunden locker mit ein paar Akzenten. Mittwoch stehen nochmals Schwimmen und ein ruhiger Lauf auf dem Programm und ein wenig Rumpfgymnastik. Donnerstag Open Water schwimmen und eine Radeinheit mit kleinen Spitzen. Freitag ein regeneratives Läufchen, Samstag die Vorbelastung auf dem Rad. Und dann kann es am Sonntag los gehen!

Fahrrad geputzt, Glücksbringer im Satteltäschchen, Bart nicht rasiert (gut, das fällt raus)… es gibt zahlreiche kleine Rituale unter den Athleten, die vor dem Rennen zum Einsatz kommen und signalisieren: Jetzt zählt’s! Was ist deines?

Jetzt hab ich wirklich innigst überlegt, aber mir ist leider nichts eingefallen…

Ernährung ist nicht nur während des Rennens von entscheidender Bedeutung. Auch im Vorfeld ist es wichtig, was ,wann, wieviel man isst. Wie sieht dein Ernährungsplan aus …

…in der Rennwoche…

Esse ich von allem etwas. Leicht bekömmlich, ausgewogen und vielfältig sollte es sein. Aber nichts anderes als sonst.

… am Tag vor dem Rennen…

Gibt es bei mir kein Obst, Gemüse, keine Fruktose/Laktose, dafür leicht bekömmliches und kohlenhydratlastiges Essen.

… am Rennmorgen…

Zum Frühstück esse ich kalte Nudeln vom Vortag mit Salz, weißes Brot oder eine Semmel mit Ahornsirup und Kaffee mit einem kleinen Schuss Milch.

…im Rennen…

Gels, Gels, Gels…

Ingo Kutsche, frei

Wenn es im Rennen einmal nicht glatt läuft, wie motivierst du dich weiterzukämpfen?

Ich denke an das Ziel und die harte Arbeit im Vorfeld um dorthin zu kommen, und an meine Familie.

Wie ist deine Vorbereitung gelaufen und was erwartest du dir vom Ironman Frankfurt 2014?

Meine Vorbereitung verlief eher durchwachsen. Aber ich glaube, dass ich trotzdem gut drauf bin. Ich hatte vor allem jetzt zum Schluss sehr gute Werte im Training und hoffe einfach, dass ich das dann auch auf die Rennstrecke bekomme und am besagten Tag abrufen kann. Es wäre wirklich schön, mal wieder ein Rennen so gut zu finishen, wie ich denke, dass ich es kann!

Zur Website von Sonja Tajsich.

Zum triathlon.de Frankfurt Spezial.

Fotos: Ingo Kutsche, triathlon.de

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