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Ironman Frankfurt Spezial: Jodie Swallow – Revanche am Römer

6. Juli 2014 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiIm letzten Jahr dominierte sie die Schwimm- und Radstrecke. Erst auf den abschließenden Laufkilometern wurde sie von Camilla Pedersen abgefangen und musste sich mit dem zweiten Platz geschlagen geben. In diesem Jahr freut sie sich auf eine Revanche. Und hat bereits einige starke Ergebnisse im Rücken.


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In diesem Jahr konzentrieren wir unsere Berichterstattung im Vorfeld des Ironman Frankfurt ganz auf die Profistarter. Denn kaum ein Altersklassenathlet hat sich nicht schon einmal gefragt, wie sich die Besten eigentlich auf das Rennen vorbereiten. So läuft die Rennwoche bei Jodie Swallow ab.

Tapering ist eine Disziplin für sich. Sehr individuell und gar nicht einfach herauszufinden, ist das Training in den letzten Tagen vor dem Rennen. Wie sieht deine Rennwoche aus?

Ingo Kutsche, frei

Die richtige Tapering-Strategie entwickelt sich mit zunehmender Erfahrung. Ich tapere mittlerweile etwas mehr als früher. Für einen Ironman ist es sogar noch etwas mehr als für eine Halbdistanz. Die letzte richtig harte Einheit mache ich zum Beispiel eine Woche vor dem Rennen.

Fahrrad geputzt, Glücksbringer im Satteltäschchen, Bart nicht rasiert… es gibt zahlreiche kleine Rituale unter den Athleten, die vor dem Rennen zum Einsatz kommen und signalisieren: Jetzt zählt’s! Was ist deines?

Nein. Ich habe kein Ritual, ich bin auch viel zu unorganisiert für so etwas. Außer natürlich, Stress zählt dazu. Dann habe ich eines.

Ernährung ist nicht nur während des Rennens von entscheidender Bedeutung. Auch im Vorfeld ist es wichtig, was ,wann, wieviel man isst. Wie sieht dein Ernährungsplan aus …

…in der Rennwoche…

Achte ich auf regelmäßige, gesunde Mahlzeiten und kleine Mengen. Ich konzentriere mich auf Nahrungsmittel mit vielen guten Proteinen und auf Salat und Gemüse. Zusätzlich achte ich darauf, dass ich im Training und auch auf den Reisen viel Trinke. Dabei setze ich auf mein 32gi Elektrolytgetränk und auf Rote Beete Saft.

… am Tag vor dem Rennen…

Verzichte ich auf Ballaststoffreiche Nahrungsmittel. Am Nachmittag vor dem Rennen esse ich salzige Pizza.

… am Rennmorgen…

Esse ich Reispudding oder weißes Brot mit Marmelade und trinke einen Joghurt-Drink. Nicht viel, aber so viel, dass der Magen etwas beschäftigt ist.

…im Rennen…

Nehme ich alle 20 Minuten 32gi Energy-Chews und esse zwischendurch einen Riegel, um etwas im Magen zu haben. Auf der Laufstrecke setze ich dann auf Gels und Cola, wenn es heiß ist nehme ich Salztabletten.

Wenn es im Rennen einmal nicht glatt läuft, wie motivierst du dich weiterzukämpfen?

Dann denke ich an die viele Arbeit, die ich investiert habe, und daran, dass ich dem irgendwie gerecht werden muss.

Wie ist deine Vorbereitung gelaufen und was erwartest du dir vom Ironman Frankfurt 2014?

Das Trianing ist sehr gut gelaufen, viel besser als letztes Jahr. Ich hoffe, jeden Moment des Rennens aufmerksam zu sein, auf jede Situation reagieren zu können, die sich mir bietet, und mein absolut Bestes geben zu können.

Zur Website von Jodie Swallow.

Zum triathlon.de Frankfurt Spezial.

Foto: Ingo Kutsche

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