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Ironman Frankfurt Spezial: Jenny Schulz – Ironman Premiere vor heimischem Publikum

1. Juli 2014 von Christine Waitz

Foto: Ralph Schick freiJenny Schulz hat sich für ihre Ironman-Premiere ihr Heimrennen ausgesucht. Erstmals wird sich die 30-jährige auf die Langdistanz wagen und das mit beachtlichen Ergebnissen im Rücken. So hat sie in diesem Jahr bereits einen Europameistertitel im Powerman Duathlon zu verzeichnen, einen zweiten Platz beim gut besetzten Duathlon Lanzarote und einen fünften Rang beim Bilbao Triathlon.


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In diesem Jahr konzentrieren wir unsere Berichterstattung im Vorfeld des Ironman Frankfurt ganz auf die Profistarter. Denn kaum ein Altersklassenathlet hat sich nicht schon einmal gefragt, wie sich die Besten eigentlich auf das Rennen vorbereiten. So läuft die Rennwoche bei Jenny Schulz ab.

Foto: Ralph Schick frei

Tapering ist eine Disziplin für sich. Sehr individuell und gar nicht einfach herauszufinden, ist das Training in den letzten Tagen vor dem Rennen. Wie sieht deine Rennwoche aus?

So ziemlich entspannt, was das Training betrifft. Es stehen nur noch kurze Einheiten auf dem Programm. In dieser Zeit muss ich echt aufpassen, mir den Tag nicht mit anderen Dingen vollzustopfen sondern wirklich die Füsse hochzulegen und zu entspannen.

Fahrrad geputzt, Glücksbringer im Satteltäschchen, Bart nicht rasiert… es gibt zahlreiche kleine Rituale unter den Athleten, die vor dem Rennen zum Einsatz kommen und signalisieren: Jetzt zählt’s! Was ist deines?

Hmm, ehrlich gesagt, muss ich euch da leider enttäuschen. So’n Schnickschnack habe ich nicht. Wichtig ist für mich, dass das Tagesablauf relativ automatisiert abläuft und nichts unvorhergesehenes mehr dazwischen kommt.

Ernährung ist nicht nur während des Rennens von entscheidender Bedeutung. Auch im Vorfeld ist es wichtig, was ,wann, wieviel man isst. Wie sieht dein Ernährungsplan aus …

…in der Rennwoche…

Ganz normal.

… am Tag vor dem Rennen…

Keine Kochexperimente mehr.

… am Rennmorgen…

Brötchen mit Honig, Kaffee.

…im Rennen…

Circa alle 20 Minuten eine Kleinigkeit aus der Sporternährungsvielfalt.

Wenn es im Rennen einmal nicht glatt läuft, wie motivierst du dich weiterzukämpfen?

Meistens teile ich mir das Rennen dann in kleine Teilabschnitte ein. Und wichtig ist, nicht die Konzentration zu verlieren, und hoffen, dass man sich wieder fängt.

Wie ist deine Vorbereitung gelaufen und was erwartest du dir vom Ironman Frankfurt 2014?

Die Vorbereitung verlief sehr gut, ich konnte verletzungsfrei trainieren und blieb weitestgehend von kleineren Erkältungen verschont.

Das Rennen ist stark besetzt und natürlich wünsche ich mir ein gutes Ergebnis. Hauptsächlich sehe ich das Rennen aber als Auftaktrennen im Langdistanzzirkus. Im Großen und Ganzen geht es aber darum, einmal Erfahrungen zu sammeln. Es werden sehr viele Damen am Start stehen und ich gehe davon aus, dass es ein sehr hartes Rennen werden wird.

Freuen tue ich mich ganz besonders darauf, dass ich in Frankfurt ein Heimrennen habe und viele Freunde und Bekannte an der Strecke stehen werden

Zur Website von Jenny Schulz.

Zum triathlon.de Frankfurt Spezial.

Fotos: triathlon.de

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