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Ironman Frankfurt Spezial: Jan Raphael will an die Spitze

2. Juli 2014 von Christine Waitz

Power Horse Triathlon Team,   einmaligDass Jan Raphael das Rennen in der Mainmetropole liegt, das hat er bereits im letzten Jahr gezeigt, als er ganz vorne mitmischte und am Ende den Titel des Vizeeuropameisters holte. In diesem Jahr ist die Ansage deutlich: „Nach zwei zweiten Plätzen ist es an der Zeit das Rennen zu gewinnen“. Wie er sich auf das Rennen vorbereitet, das erfahrt ihr hier.


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Ein elfter Rang beim Ironman 70.3 Mallorca, gefolgt von einem Sieg beim Triathlon Inglostadt. Viel hat Jan Raphael in diesem Jahr noch nicht von sich hören lassen. Kein Grund zur Sorge. Denn schon im letzten Jahr zeigte der Power Horse Athlet, dass die Konzentration auf das Rennen in Frankfurt genau das Richtige für ihn ist. Heraus sprang ein zweiter Platz hinter Eneko Llanos. Nach zwei zweiten Plätzen in der Mainmetropole strebt er in diesem Jahr die absolute Spitze an.

In diesem Jahr konzentrieren wir unsere Berichterstattung im Vorfeld des Ironman Frankfurt ganz auf die Profistarter. Denn kaum ein Altersklassenathlet hat sich nicht schon einmal gefragt, wie sich die Besten eigentlich auf das Rennen vorbereiten. So läuft die Rennwoche bei Jan Raphael ab.

Tapering ist eine Disziplin für sich. Sehr individuell und gar nicht einfach herauszufinden, ist das Training in den letzten Tagen vor dem Rennen. Wie sieht deine Rennwoche aus?

Ich habe in der Rennwoche vor einem Ironman immer den selben Ablauf. Ich trainiere maximal zwei Einheiten am Tag und keine der Trainingseinheiten ist noch länger als zwei Stunden. Die Belastung ist sehr gering und kurzen Temporeizen. Ich baue in der Rennwoche zwei komplette Ruhetage ein.

Power Horse Triathlon Team, einmaligFahrrad geputzt, Glücksbringer im Satteltäschchen, Bart nicht rasiert… es gibt zahlreiche kleine Rituale unter den Athleten, die vor dem Rennen zum Einsatz kommen und signalisieren: Jetzt zählt’s! Was ist deines?

Auch ich habe Rituale, denn ein wenig Aberglaube spielt immer eine Rolle. Welche das sind, wird aber nicht preisgegeben.

Ernährung ist nicht nur während des Rennens von entscheidender Bedeutung. Auch im Vorfeld ist es wichtig, was ,wann, wieviel man isst. Wie sieht dein Ernährungsplan aus …

…in der Rennwoche…

Ich verfolge keine extrem spezielle Ernährungsstrategie, aber natürlich versorge ich mich direkt vor einem wichtigen Rennen schon noch bewusster als sonst. Ich setze dabei vor allem auf eine basische Ernährung von Jentschura, damit habe ich in der Rennwoche und vor allem morgens vor dem Start die besten Erfahrungen gemacht.

… am Tag vor dem Rennen…

Pizza und Jentschura Wurzelkraft.

… am Rennmorgen…

Jentschura Morgenstund.

…im Rennen…

Squeezy.

Wenn es im Rennen einmal nicht glatt läuft, wie motivierst du dich weiterzukämpfen?

Ich habe mittlerweile einige Ironmanrennen gemacht und oft genug miterlebt, dass ein derartig langes Rennen fast immer aus Höhen und Tiefen besteht. Deswegen verlasse ich mich immer darauf, dass wieder bessere Phasen kommen.

Wie ist deine Vorbereitung gelaufen und was erwartest du dir vom Ironman Frankfurt 2014?

Nach zwei zweiten Plätzen ist es an der Zeit das Rennen zu gewinnen. Aber die Konkurrenz ist sehr stark und es sind so ziemlich alle Renn-Charaktere mit dabei, da wird es noch spannender wie sich ein solches Rennen entwickelt. Ich will einfach eine gute Leistung abrufen, dann bin ich auf der sicheren Seite, zumindest was ein Top-Resultat angeht.

Zur Website von Jan Raphael.

Zum triathlon.de Frankfurt Spezial.

Fotos: Power Horse Triathlon Team

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