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Ironman Frankfurt Special: Der Favoritencheck

4. Juli 2013 von Thorsten Ziebart

Foto: Thomas Wenning,   freiDas Starterfeld des Ironman Frankfurt verspricht ein hochkarätiges Rennen. Im Kampf um die European Championship und um die Punkte für das Kona Pro Ranking wird es am Sonntag in der Mainmetropole um Einiges gehen. Immerhin gehen 106 Profisportler auf die Jagd. Im Favoritencheck werfen wir einen Blick auf die Protagonisten.


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Sebastian Kienle

Ingo Kutsche

Nach seinen Erfolgen 2012, mit der Vize-Europameisterschaft in Frankfurt und dem Weltmeistertitel beim Ironman 70.3 Las Vegas, tritt der Triathlet und Shootingstar des Jahres 2012 nun in Frankfurt als Favorit an. Nach dem zweiten Platz im letzten Jahr ist der Schritt auf die oberste Stufe des Podiums das Ziel. Doch Kienle musste seine Starts in Kraichgau und Heilbronn absagen. Die Folgen einer Verletzung des Außenbandes und anschließende Krankheit zwangen ihn zu gemäßigterem Training, so dass er seine Vorbereitung für Frankfurt selbst als nicht perfekt beschreibt.

Pete Jacobs

Foto: Ingo Kutsche frei

Der amtierende Weltmeister auf der Langdistanz wurde 2012 für seine konstante und harte Arbeit mit dem Titelgewinn auf Hawaii belohnt. 2013 kann er einen 4. Platz beim Escape from Alcatraz vorweisen und die Gewissheit im 10,5° C kalten Wasser überlebt zu haben. Ob ihm die mentale Härte im Main helfen wird?
Bei seinem letzten Rennen vor der Ironman European Championship, dem Ironman 70.3 Cairns, verpasste er auf jeden Fall das Podium knapp.

Michael Raelert

Ingo Kutsche frei

Der jüngere der Raelert Brüder konnte in diesem Jahr schon den Sieg bei der Ironman 70.3 Premiere in Berlin für sich verbuchen. Der Europameister über die Mitteldistanz von 2010 und 2012 zeigte sich nach dem Wettkampf mit seiner Leistung zufrieden und sah in Berlin einen wichtigen Formtest für die Europameisterschaft in Frankfurt. Mit dem Gewinn des 70.3 wird er als einer der Topfavoriten gehandelt. Doch reicht es auch über die volle Distanz?
Seine Ironman Premiere beim Ironman Regensburg 2012 wurde hinter Dirk Bockel mit dem zweiten Platz gekrönt. Mit dieser Erfahrung könnte er als Sieger aus dem Rennen gehen, zumal seine Vorbereitung gut verlaufen ist.

Marino Vanhoenacker

Thomas Wenning frei

Marino Vanhoenacker tritt als Titelverteidiger in Frankfurt an und konnte 2011 den Ironman Austria zum sechsten Mal in Folge gewinnen. Seine Weltrekordzeit in Klagenfurt (07:45:58 h) ist zwei Jahre her, bei seinem letzten Start auf Hawaii 2012 musste er in Führung liegend das Rennen aufgeben.  Bekannt dafür, auf der Radstrecke das Gaspedal durchgedrückt zu halten, aber auf der Laufstrecke dann leerzulaufen, stellt sich die Frage: Reicht es nach hinten hinaus? Beim Ironman Melbourne im März musste sich der Belgier von Eneko Llanos noch auf Platz zwei verdrängen lassen.

Andi Böcherer

Ingo Kutsche

Ein weiterer Deutscher gesellt sich zum hochkarätigen Starterfeld des Ironman Frankfurt. Mit einem dritten Platz beim Ironman 70.3 Oceanside und einem zweiten Platz beim Ironman 70.3 Austria Duathlon lässt sich die Saisonbilanz des Freiburgers sehen. Einen Haken gibt es jedoch -Böcherer schlüpft nach zweiwöchiger Laufpause aufgrund einer Fußverletzung erstmals wieder in die Laufschuhe. Ob der Fuß wohl hält?

Eneko Llanos

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Der Baske kann in der Saison 2013 einen Sieg beim Ironman Melbourne und einen 2. Platz beim  Abu Dhabi International Triathlon vorweisen. Daneben konnte Llanos auch den Ironman 70.3 Mallorca für sich entscheiden. Seit den olympischen Sommerspielen 2000 ist er in der internationalen Triathlonszene unterwegs. Ob der Vize-Weltmeister auf der Langdistanz von 2008 in Frankfurt erneut die perfekte Leistung zeigen kann?

Daniel Unger

Andrej Heilig frei

Was hat der Ungerman drauf? Mit Spannung wird das Ironmandebüt des Kurzdistanz Weltmeisters von 2007 erwartet. Nach Rennabbruch in Immenstadt im vergangenen Jahr wagte sich der 35-jährige in diesem Jahr wieder auf die längeren Strecken. Sein erster Start über die 70.3 Distanz auf Mallorca im Mai endete nach 4:06:25 Stunden mit einem 16. Rang.


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Fotos: Thomas Wenning, Ingo Kutsche, triathlon.de, Andreas Mai, Andrej Heilig, Power Horse Triathlon Team

Autor: Thorsten Ziebart


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