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Ironman Frankfurt: Nur noch 18 Tage bis „zum längsten Tag des Jahres“

20. Juni 2013 von Christine Waitz

Foto: WTC,   einmaligHanau, 20. Juni 2013 – Der Ironman Frankfurt naht und die ersten Profis trauen sich Rennprognosen abzugeben. Das Sportlergespräch in der Metropole zeigte selbstbewusste Damen und tiefstapelnde Herren. Die Vorfreude auf den Wettkampf ist jedoch groß.


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Die amtierende Vizeeuropameisterin und Ironman 70.3 Europameisterin Anja Beranek sieht sich für Frankfurt gut vorbereitet, „will bei der Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship noch eine Schippe drauflegen und einen Ironman persönlich erstmals unter neun Stunden finishen“, wie sie anlässlich einer Pressekonferenz in Frankfurt erklärte. Dabei „ist für mich das restliche Teilnehmerfeld nicht so wichtig, weil ich immer alle schlagen will“, gab sie sich selbstbewusst und zielorientiert.

Möller setzt auf Laufstärke

Mitfavoritin und dreifache Ironman Siegerin Kristin Möller, die zuletzt den Ironman Lanzarote am gewann und ebenfalls das Siegergen in sich trägt, strotzte ebenfalls vor Selbstbewusstsein und „will ihre Gegnerinnen von Beginn an unter Druck setzen und sie schlussendlich beim Marathon niederringen“, weil sie derzeit sehr gut auf der Laufstrecke unterwegs sei, wie sie bei der gleichen Veranstaltung resümierte.

Für das Sachsenhäuser Mädchen Natascha Schmitt ist es zunächst wichtig „bei meinem ersten Ironman im Ziel anzukommen und dabei die Leistung abzurufen, für die ich trainiert habe“, gab sie bei dieser Pressekonferenz zu Protokoll. Die Diplom-Sportwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Freizeit und Leistungssport trainiert zudem die Nachwuchsleistungselite im Triathlon und der Leichtathletik von Eintracht Frankfurt, wie sie den Journalisten auf Nachfrage berichtete.

Frankfurt als Saisonhöhepunkt

Die bei dieser Pressekonferenz via Skype live zugeschalteten Weltklasse-Triathleten Pete Jacobs und Eneko Llanos, die trotz ihres ambitionierten Trainingsprogramms in Australien bzw. Spanien sich den Fragen deutscher Journalisten stellten, sehen Frankfurt neben Hawaii als ihre Saisonhöhepunkte 2013.

Auch wenn der amtierende Ironman Weltmeister Jacobs zugibt „ich bin nicht so gut vorbereitet wie vor Hawaii“, weil ihm eine inzwischen auskurierte Rückenverletzung beim Training zu schaffen machte, „will ich alles geben, um zu gewinnen“ verspricht der in Sydney trainierende „PJ“, wie ihn seine Freunde nennen. Er erwarte „ein schnelles und hartes Rennen in Frankfurt, wobei „ich den Schwerpunkt meines Rennens beim Radfahren sehe, auch wenn ich nicht so schnell wie Sebastian Kienle sein werde“, den er bewundere, weil „er ein ‚crazy guy‘ auf dem Rad“ sei.

Llanos ist Favorit

Wie auch Jacobs erwartet der in Insiderkreisen als Titelkandidat Nummer Eins avancierte Eneko Llanos einen sehr harten Wettkampf. Der durch zwei Siege in 2013 zum Favoritenkreis für Frankfurt zählende Spanier, sieht vor allem „Weltmeister Pete Jacobs, Titelverteidiger Marino Vanhoenacker und der amtierende Ironman 70.3 Weltmeister Sebastian Kienle als Favoriten“ an und beklagt sich, aufgrund des schlechten Wetters in Spanien in den letzten Wochen krank geworden zu sein, worunter sein Training gelitten habe. Gleichwohl „werde ich jetzt noch zwei Wochen hart trainieren, damit ich besser abschneide als bei meinen bisherigen Starts in Frankfurt“, sagte er lächelnd, weil er 2008 und 2009 als jeweils Zweiter und Vizeeuropameister finishte.

Frankfurt nimmt hohen Rang ein

Sichtlich stolz zeigte sich Thomas Dieckhoff, WTC-Chef für Europa, Mittleren Osten und Afrika, über den bevorstehenden „längsten Tag des Jahres“ in der Mainmetropole. „Wir sind sehr glücklich über das extrem attraktive Starterfeld“, teilte er den anwesenden Journalisten der regionalen und überregionalen Medien mit. „Es unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als eines der wichtigsten Ironman Rennen weltweit. Und wir bieten damit sowohl der Region Frankfurt als auch den Triathlon-Fans in ganz Europa ein einzigartiges Rennerlebnis“, fasste er das Besondere der Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship 2013 für den Veranstalter zusammen.

Zur Website des Rennens.

Fotos: WTC/Thoene

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