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Ironman Frankfurt 2013: Eneko Llanos siegt, Raphael wird Zweiter

7. Juli 2013 von Ralph Schick

Ingo Kutsche freiFrankfurt, 07. Juli 2013 – Eneko Llanos siegt dank starker Laufleistung beim Ironman Frankfurt in 7:59:58. Damit wird der amtierende Ironman Asia-Pacific-Meister auch Ironman Europameister. Jan Raphael belegt Rang zwei und Bas Diederen landet auf dem dritten Platz. Insgesamt laufen mit Jan Raphael, Andi Böcherer, Christian Ritter, Michael Raelert und Sebastian Kienle fünf Deutsche in die Top-Ten.


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Pünktlich um 6:45 h stürzten sich am „längsten Tag des Jahres“ 300 Profis und schnelle Altersklassen-Athleten in die Fluten des Langener Waldsees. Die restlichen 2.300 Starter folgten mit 15-minütigem Abstand.

Nach dem eher durchwachsenen Wetter in den letzten Wochen und Monaten zeigt der Wettergott wieder einmal ein Herz für Ironmänner und -frauen und bot einen strahlendblauen Himmel. Die Temperaturen waren mit 20 Grad angenehm und kletterten im Laufe des Tages auf 30 Grad. Am Main wehte ein angenehmer Wind. Sieger Eneko Llanos bemerkte im Ziel:“Der Wind auf der letzten Runde war ganz schön hart.“

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Michael Raelert schwimmt Rücken

Michael Raelert übernahm sofort beim Schwimmen die Spitze, um sich aus der größten Prügelei im Wasser heraus zu halten. An der ersten Boje waretet Raelert rückenschwimmenderweise auf die etwa 20-köpfige Verfolgergruppe.

Eine Besonderheit in Frankfurt ist der Landgang, den die Athleten nach etwa der halten Schwimmstrecke absolvieren müssen. Christian Ritter stieg als schnellster Schwimmer nach 46:01 h aus dem Wasser. Mit dabei waren die meisten Favoriten. Lediglich Genuss-Schwimmer Sebastian Kienle folgte mit dreiminütigem Abstand auf die Spitzengruppe.

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Die Vanhoenacker-Show

Auf dem Rad setzten sich gleich Vorjahressieger Marino Vanhoenacker und Eneko Llanos von der Schwimmgruppe ab und versuchten eine Vorentscheidung herbeizuführen. Llanos wurde nach wenigen Kilometern wieder von der großen Radgruppe gestellt. Nur Marino Vanhoenacker absolvierte ein einsames Rennen auf dem Rad und kam mit einem Vorsprung von fünf Minuten auf die große Verfolgergruppe in die zweite Wechselzone. Für seine Verhältnisse fuhr Sebastian Kienle verhalten Rad. Er verbesserte sich zwar von Rang 23 nach dem Schwimmen auf den neunten Platz, doch nahm ihm Marino Vanhoenacker ganze zehn Minuten auf dem Rad ab.

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Ingo Kutsche freiLlanos läuft am schnellsten

Beim abschließenden Lauf zeigte sich schnell, dass Marino Vanhoenacker seine Energie – wie auch schon beim Ironman Hawaii 2012 – nicht perfekt eingeteilt hatte. Jan Raphael und Eneko Llanos gingen nach dem zweiten Wechsel den Marathon forsch an. Zunächst konnte sich Raphael sogar leicht von Llanos absetzen. Beide zogen nach wenigen Kilometern an Vanhoenacker vorbei.

Insgesamt schob sich das Feld wieder zusammen, weil unter anderem Sebastian Kienle und Michael Raelert versuchten, ihren Rückstand nach dem Radfahren schnell zu reduzieren.

Eneko Llanos nutzte schließlich einen Boxenstop von Jan Raphael, um den entscheidenden Angriff zu setzen und war erfolgreich damit. Im weiteren Verlauf baute er seinen Vorsprung bis auf sieben Minuten im Ziel weiter aus. Hinter Llanos und Raphael gab es viele Positionsverschiebungen. Kurz vor dem Ziel war Kienle sogar noch in Schlagdistanz zu Platz drei, hatte sich aber übernommen und musste sich mit dem neunten Gesamtrang zufrieden geben.

Vanhoenacker zahlte beim Laufen für seinen Ausreißversuch auf dem Rad und wurde nach hinten durchgereicht. Am Ende landete er auf dem 19. Gesamtrang.

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Ergebnis Herren

1. Eneko Llanos, 7:59:58
2. Jan Raphael, 8:07:19
3. Bas Diederen, 8:12:07
4. Axel Zeebroek, 8:14:41
5. Andi Böcherer, 8:15:13

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Foto: Ingo Kutsche, triathlon.de

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