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Ironman Frankfurt 2012: Schöne Aussichten

5. Juli 2012 von Nora Reim

Foto: Nora Reim freiFrankfurt, 05. Juli 2012 – Bei der Pressekonferenz zum elften Ironman Frankfurt erwiesen sich allerhand Athleten die Ehre: Sebastian Kienle, Andreas Raelert, Jan Raphael und Marino Vanhoenacker waren zum verbalen Schlagabtausch im 21. Stock des Intercontinental-Hotels erschienen. Auf dem Balkon reihten sich die Triathlon-Profis brav neben Kristin Möller, Caroline Steffen und Yvonne van Vlerken ein.


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Schöne Aussichten gab es nicht nur auf die Skyline Frankfurts, sondern auch auf das bevorstehende Rennen. Andreas Raelert äußerte sich wie gewohnt bescheiden: „Ich möchte um den Sieg mitkämpfen.“ Dafür setzt der Rostocker auf die Unterstützung seines jüngeren Bruders Michael: „Michi wird mir die nötige Info an der Radstrecke geben.“ Stärkster Konkurrent des 35-Jährigen ist der Belgier Marino Vanhoenacker, der mit 07:45:58 Stunden nach Raelert die zweitbeste Zeit auf der Langstrecke innehat. Für den gleichaltrigen Vanhoenacker ist es dieses Jahr eine Premiere in Frankfurt, Raelert kennt die Strecke bereits von seinem Sieg 2010. Youngster Sebastian Kienle, der am morgigen Freitag seinen 28. Geburtstag feiert, sieht sich dagegen nicht als Favorit: „Bei der Pressekonferenz stelle ich mich hinten an, beim Rennen nicht.“ Der Triathlon-Profi aus Hohenklingen attestierte Raelert, „ein guter Läufer“ zu sein. Dies habe er bereits beim Challenge Roth 2011 festgestellt, sagte Kienle, der bei seiner Premiere auf der Langdistanz Zweiter hinter Raelert wurde.

Caroline Steffen: „Ich muss überholt werden, damit ich nicht gewinne“

Foto: Nora Reim frei

Caroline Steffen vor der Skyline Frankfurts

Bei den Damen stand Vorjahressiegerin Caroline Steffen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die 33-jährige Schweizerin hatte sich beim Ironman Frankfurt 2011 vor den Augen zahlreicher Zuschauer mit Krämpfen auf der Laufstrecke ins Ziel gequält. „Die Erinnerungen an den kalten Tag sind noch da“, gibt Steffen zu und legt gleichzeitig nach: „Es muss mich schon jemand überholen, dass ich das Rennen nicht gewinne.“ Auf der Überholspur lauern Kristin Möller vom Abu Dhabi Triathlon Team und die Niederländerin Yvonne van Vlerken sein. Die 33-jährige Blondine hatte die Laufstrecke teilweise bereits am Morgen abgelaufen: „Die flache Strecke mag ich!“ Außerdem freut sich van Vlerken auf die vier Laufrunden am Mainufer: „Da weiß man sofort, wo man steht.“

Fotos: triathlon.de

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