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Ironman Copenhagen: Hufe und Bracht auf Drei, Hyldelund und Ryf siegen

24. August 2014 von Christine Waitz

triathlon.de Spotter,   freiCopenhagen, 24. August 2014 – Vor heimischem Publikum feierte beim Ironman Copenhagen Hendrik Hyldelund seinen Ironmansieg und noch dazu einen neuen Streckenrekord. Im Damenrennen führte, wie zu erwarten, kein Weg an Daniela Ryf vorbei. Die dritten Plätze gingen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an Deutsche: Mareen Hufe und Timo Bracht.


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32 Profiherren und elf Profidamen fanden sich hinter der Startlinie eines der letzten Rennen ein, in dem es noch Punkte für das Kona-Pro-Ranking abzuräumen gab. Favoriten des Tages: Europameisterin Daniela Ryf, sowie Timo Bracht. Nicht weit vom Stadtzentrum Kopenhagens entfernt stürzten sich am Amager Beach Park neben den Profis auch 2.200 Altersklassenathleten in das Wasser der künstlichen Lagune.

Daniela Ryf setzt bereits beim Schwimmen Maßstäbe

45:58 Minuten brauchte Clemente Alonso um den Schwimmpart zu absolvieren. Doch hinter ihm drängte sich bereits das Feld: Henrik Hyldelund, Anton Blokhin und auch Timo Bracht. Mit überlegener Schwimmleistung glänzte zudem Daniela Ryf, die als Siebte nach 48:37 Minuten in die erste Wechselzone lief. Rund sechs Minuten später folgten erst Tamsyn Hayes und Sofie Goos, als Vierte ging Mareen Hufe auf die Radstrecke mit jedoch bereits über zehn Minuten Rückstand auf die Spitze.

Bracht und Duelsen unter den besten Fünf

Während Hyldelund an der Spitze fuhr, hielten sich zwei Deutsche unter den besten Fünf: Timo Bracht lag lange in Schlagweite zur Spitze auf Platz zwei. Etwas zurück, auf Rang Fünf, Marc Duelsen. Hyldelund hielt das Tempo hoch, schaffte es die Lücke stetig zu vergrößern. In rekordverdächtigen 4:16:41 Stunden spulte der Däne die 180 Kilometer ab und vergrößerte die Lücke zu Timo Bracht vor dem Wechsel bis auf 10:51 Minuten.

Während Daniela Ryf an der Spitze erneut ein einsames Rennen fuhr und Kurs auf die Hawaii-Qualifikation nahm, duellierten sich über sieben Minuten zurück Tamsin Hayes und Sofie Goos. Über eine viertel Stunde nahm die Europameisterin den Konkurrentinnen ab. Zudem unterbot sie den im letzten Jahr aufgestellten Streckenrekord von Eva Wutti um acht Sekunden. Als zweite erreichte Sofie Goos die Wechselzone, Mareen Hufe folgte auf Rang drei.

Bracht startet stark in den Lauf

Jörg Schüler, frei

Mit hohem Tempo verringerte Timo Bracht gleich auf den ersten Laufkilometern den Abstand zur Spitze. Doch schnell zeigte sich, dass der starke Läufer an diesem Tag die Lücke nicht mehr schließen sollte. Der Abstand wurde zur Halbmarathonmarke wieder größer, zu allem Überfluss näherte sich der Spanier Clemente Alonso-McKernan von hinten. Bei Kilometer 25 zog er schließlich an Bracht, der mit Krämpfen zu kämpfen hatte, vorbei.

Timo Bracht wollte beim Ironman Kopenhagen seinen zehnten Sieg über die Langdistanz feiern. Das war der Plan. Am Ende machten ihm aber seine Beine klar, dass er „heute einen Schritt kürzer machen muss“. Die Challenge Roth machte sich spätestens auf der Marathonstrecke bemerkbar und so konnte Bracht auf die hervorragende Schwimmleistung von knapp über 46 Minuten und eine ebenfalls sehr starke Radleistung einen – laut eigenes Aussage – nur „relativ bescheidenen Marathon“ folgen lassen.

An der Spitze kämpfte sich Hendrik Hyldelund durch, siegte nach 8:04:06 Stunden und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Clemente Alonso-McKernan sicherte sich den zweiten Platz, keine Minute vor Timo Bracht.

Ryf nicht zu schlagen

Bei einsetzendem Regen konnte Daniela Ryf ohne Druck von hinten ins Ziel laufen. Über zwölf Minuten Vorsprung vor Sofie Goos bedeutete ihre Zielzeit von 8:53:33 und außerdem einen beachtlichen zehnten Gesamtrang. Auch im Damenrennen holte sich eine Deutsche Platz drei: Mareen Hufe lief nach 8:45:42 Stunden über die Ziellinie

Ergebnisse Herren:

1. Hendrik Hyldelund, 8:04:06
2. Clemente Alonso-McKernan, 8:10:53
3. Timo Bracht, 8:11:32
4. Mads Vittrup-Pedersen, 8:16:03
5. Jens Petersen-Bach, 8:25:37

Ergebnisse Damen

1. Daniela Ryf, 8:53:33
2. Sofie Goos, 9:06:08
3. Mareen Hufe, 9:45:42
4. Tamsyn Hayes, 9:53:18
5. Maria Lemeseva, 9:01:28

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Foto: triathlon.de, Jörg Schüler

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