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Ironman Cairns: Alte Garde gegen junge Wilde

6. Juni 2013 von Christine Waitz

Foto: Thomas Wenning freiCairns, 5. Mai 2013 – Der Ironman Cairns bietet am Wochenende eine große Bühne für den Kampf der alten Langstrecken-Garde gegen die aufkommenden Jungspunde. Die frühen Saisonergebnisse der potentiellen Siegerkandidaten waren durch die Bank gut. Zu schlagen gilt es allerdings den australischen Triathlon-König. Entsprechend spannend könnte es am Wochenende zugehen.


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Foto: Delly Carr,   einmalig

„Australian Triathlon Royalty“, betitelt die offizielle Pressemeldung zum Ironman Cairns Chris McCormack. Und da Adel verpflichtet, erwartet man den Sieg von keinem anderen als dem Triathlon Urgestein.

Konkurrenz auf dem Sprung

Zusammen mit dem zehnfachen Sieger des Ironman Neuseeland, Dan Brown, vertritt der australische Triathlon-König die alte Garde der Sportler. Am Sonntag werden sie auf die jungen Wilden treffen. Und wie so oft stellt sich die Frage nach dem Ausgang des Kampfes. Routinier? Oder Wildfang?

Clayton Fettell, der 27-jährige Langdistanz Neuling imponierte bei seinen letzten Auftritten bereits mit enormer Schwimmleistung und guter Rad-Performance. Der Ironman Melbourne vor wenigen Wochen bewies jedoch auch, dass das allein noch nicht zum Sieg reicht. Ein weiterer Konkurrent, der stets für eine Attacke gut ist, ist Luke McKenzie, der bereits fünf Ironmansiege zu verbuchen hat.

Das Dutzend für Crawford?

Foto: Delly Carr, einmaligGina Crawford bekommt am Wochenende die Chance das Dutzend voll zu machen. Auf dem Weg zu ihrem zwölften Ironmansieg könnten ihr, ähnlich wie im Männerrennen, vor allem Ironman Rookies im Weg stehen. Liz Blatchford, die im letzten Jahr von der Kurz- auf die Mitteldistanz gewechselt war, und dort in Boulder und auf Cozumel auf Anhieb zwei Siege einfahren konnte, wird ihr Ironmandebüt geben. Auf Koh Samui konnte sie mit einem zweiten Rang jedoch schon beweisen, dass ihr auch die langen Distanzen liegen.

Zwei weitere Damen, denen Aufmerksamkeit gebührt, sind die Amerikanerin Beth Walsh, die beim Ironman Wisconsin auf anspruchsvoller Laufstrecke einen Marathon unter drei Stunden laufen konnte und damit vor allem im letzten Renndrittel zur Gefahr werden kann. Michelle Wu begibt sich als 70.3 Spezialistin ebenfalls zum ersten Mal auf die lange Distanz.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Delly Carr, Thomas Wenning

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