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Ironman Barcelona: Wutti und McKernan stürmen zum Sieg, Bachor wird Dritter

6. Oktober 2014 von Christine Waitz

Foto: Thomas WenningCalella, 5. Oktober 2014 – Ein morgendlicher Gewittersturm begrüßte die Teilnehmer am Strand von Calella zur Premiere des ersten Rennens unter dem Ironman-Label. Mit etwas Verspätung konnte dann jedoch gestartet werden. Eva Wutti stürmte am Ende zum Sieg und verwies Camilla Pedersen auf die Plätze. Clemente Alonso McKernan und Miguel Blanchart Tinto sorgten vor Konstantin Bachor für einen spanischen Doppelsieg.


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Das vom Sturm aufgewühlte Meer spuckte nach knapp 50 Minuten eine große Führungsgruppe wieder aus. Darunter Clemente Alonso McKernan,  Miguel Blanchart,  Alberto Casadei, Andreas Niedrig und Konstantin Bachor. Letzterer war es auch, der auf der Radstrecke erneut zeigte, was in ihm steckt. mit einer Radzeit von 4:19:40 Stunden fuhr er entlang der flachen Uferstraße über sechs Minuten Vorsprung heraus. Erneut sollte das Rennen für ihn auf der zweiten Marathonhälfte entschieden werden.
triathlon.deDenn bis zum Halbmarathon noch in Führung, war kurz darauf klar, dass die beiden Spanier, die sich auf seinen Fersen befanden, den Heimsieg unbedingt wollten. Leicht gab sich Bachor zwar nicht geschlagen, dennoch verlor er auf dem abschließenden Streckenabschnitt an Boden. Dafür wurde es an der Spitze noch einmal richtig spannend. Das spanische Duell zog sich bis auf die letzten Kilometer. Nach 8:04:13 Stunden stand McKernan dann knapp vor seinem Konkurrenten feiernd an der Ziellinie. Bachor folgte nach 8:09:42 Stunden.

Horst Reichel musste übrigens mit Raddefekt das Rennen vorzeitig beenden.

Wutti holt Streckenrekord

Nach 53:35 Schwimmminuten hatte die Dänin Camilla Pedersen schon Früh am Morgen ordentlich vorgelegt. Von den Verfolgerinnen war zunächst nichts zu sehen, Vorjahressiegerin Eva Wutti stieg gar erst sechs Minuten später auf das Rad. Ein österreichisch-schweizer-Express aus Wutti und Regula Rohrbach stürmte dann jedoch kontinuierlich nach vorne und nahm noch vor 130 Kilometern die Führung ein. Mit 4:41:30 Stunden auf dem Rad setzte Wutti auch die Bestzeit des Tages – und das sollte nicht die letzte sein. Denn auf dem Marathon ließ sie ihre nächste Verfolgerin Pedersen nicht mehr herankommen. Der Abstand wurde zunehmend größer und am Ende stand nicht nur ein Sieg zu Buche, sondern mit 8:49:21 Stunden auch ein neuer Streckenrekord. Hinter Camilla Pedersen wurde Susie Hignett Dritte. Evi Neuscheler wurde als Sechste beste Deutsche.

Ergebnisse Damen

1. Eva Wutti, 8:49:21
2. Camilla Pedersen, 8:58:46
3. Susie Hignett, 9:03:32
4. Eva Gruber, 9:15:35
5. Camilla Lindholm, 9:19:37
6. Evi Neuscheler, 9:22:34

Ergebnisse Herren,

1. Clemente Alonso McKernan, 8:04:13
2. Miguel Blanchart Tinto, 8:04:38
3. Konstantin Bachor, 8:09:42
4. Alberto Casadei, 8:10:49
5. Bas Diederen, 8:11:26

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Fotos: Thomas Wenning, triathlon.de

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