Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > News > Ironman Austria: Vanhoenacker dominiert, Heimtriumph für Eva Wutti

Ironman Austria: Vanhoenacker dominiert, Heimtriumph für Eva Wutti

29. Juni 2015 von Christine Waitz

Charlie Crowhurst/Getty Images for IRONMAN,   einmaligKlagenfurt, 28. Juni 2015 – Die Sieger des 17. Ironman Austria stehen fest. Bei den Herren sichert sich Klagenfurt-Dominator Marino Vanhoenacker mit einer überlegenen Rennperformance seinen bereits siebten Sieg in Klagenfurt mit einer Zeit von 7:48:45 Stunden. Eva Wutti machte ihren Heimsieg auf der Laufstrecke klar und feierte vor heimischem Publikum ihren vierten Langdistanz-Sieg.


Triathlon Anzeigen

In seinem Wohnzimmer verwies der Belgier,  Michael Weiss und Vorjahressieger Ivan Rana mit Riesenvorsprung auf die Plätze zwei und drei. Kurzzeitig lag er sogar auf Ironman-Weltbestzeit, konnte das unglaublich hohe Tempo bei sommerlichen Temperaturen aber nicht bis zum Ende durchziehen. „Es ist unglaublich schön hier wieder zu gewinnen. Die letzten Kilometer, als ich merkte, dass ich alleine bin, konnte ich einfach nur genießen“, freute sich der erschöpfte Siebenfach-Sieger.

Charlie Crowhurst/Getty Images for IRONMAN, einmalig
Hinter Vanhoenacker lieferten sich Michi Weiss und der Ironman-Gewinner von 2014 ein heißes Duell um Platz zwei. Nachdem Rana Weiss überholte, konnte Weiss beim Laufen seinen Konter durchziehen und  überholte wiederum Rana und hielt ihn bis zum Ziel auf Distanz mit einer Zeit von 08:06:59 Stunden. „Dieser zweite Platz fühlt sich an wie ein Sieg. Damit bin ich fix für Kona qualifiziert, das ist einfach nur genial. Die Stimmung und die Fans tragen dich hier durchs Ziel, einfach ein Wahnsinn“, freute sich Weiss. Rana, der das angekündigte Duell mit Marino nicht lange offen halten konnte, landete schließlich knapp auf Platz drei. „Marino und Michi waren heute einfach zu stark für mich“, so Rana nach dem Zieleinlauf und einer Zeit von 08:08:25 Stunden.

Wutti feiert Heimsieg

Bei den Frauen spielte der Kampf um den Sieg im österreichischen Duell. So hatte zunächst Lisa Hütthaler knapp die Nase vorne. Auf der Radstrecke jedoch hatte sich Wutti an die Spitze gesetzt. Die 26-jährige konnte den Vorsprung beim Laufen dann kontinuierlich erweitern. Mit einem 2:54:42 Stunden schnellen Marathon lief sie nicht nur nach 8:45:47 Stunden als schnellste Frau durch das Ziel, sondern platzierte sich sogar in den Tages-Top-Ten.

Ergebnisse Herren

1. Marino Vanhoenacker, 7:48:45
2. Michael Weiss, 8:06:59
3. Ivan Raña, 8:08:25
4. David Plese, 8:17:54
5. Massimo Cigana, 8:25:20

Ergebnisse Damen

1. Eva Wutti, 8:45:37
2. Lisa Hütthaler, 9:02:46
3. Sarah Piampiano, 9:03:10
4. Elisabeth Gruber, 9:10:10
5. Martina Dogana, 9:18:50

Zu den Ergebnissen.

Fotos: Charlie Crowhurst/Getty Images for IRONMAN

Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden