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Ironman Austria: Raelert läuft Twelsiek davon

30. Juni 2013 von Christine Waitz

@World Triathlon CorporationKlagenfurt,  30. Juni 2013 – Die 15. Auflage des Ironman Austria ging in überlegener Manier an Andreas Raelert. In 7:59:51 Stunden entschied der Rostocker das Rennen in Klagenfurt bei warmen Bedingungen vor Maik Twelsiek und dem Slowenen David Plese (8:19:03) für sich. Im Damenrennen bewies Erika Csomor, dass ihre ansteigende Formkurve im Vorfeld an diesem Tag ihren Gipfel erreicht hatte und siegte vor Asa Lundström.


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Der starke Schwimmer Marko Albert aus Estland musste zwar kurzfristig krankheitsbedingt seinen Start absagen, dafür übernahm aber der Belgier Bart Colpaert mit dem Spanier Pellejero Gacia Santi das Kommando bei der Auftaktdisziplin im Wörthersee. Auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke gehörte Andreas Raelert zunächst zu einer kleinen Spitzengruppe, bevor sich das Duo Colpaert/Santi absetzte. Bart Colpaert kam nach 42:54 Minuten als Erster aus dem Wasser, gefolgt von Igor Amorelli.

Der Belgier Bart Colpaert sorgte an der Spitze sofort für hohes Tempo. Nach gut 150 Kilometern attackierten Maik Twelsiek und der Brite Philip Graves den Führenden, sodass Graves als erster auf die Laufstrecke ging. Raelert wechselte als Vierter mit 3:46 Minuten Rückstand auf Philip Graves vom Rad. „Ich musste heute in allen Disziplinen richtig hart arbeiten“, erklärte Andreas Raelert, der beim Laufen gleich auf Angriff setzte.

Entscheidung im Lauf

Im Marathon spielte Andreas Raelert seine Laufform aus und hatte nach neun Kilometern den Führenden, Philip Graves, eingeholt. Er konnte sich von seinen Verfolgern absetzen und lief mit dem schnellsten Marathon in 2:40:07 Stunden zum Sieg. „Ich danke vor allem diesem grandiosen Publikum“, resümierte Andreas Raelert. „Die vielen Zuschauer haben mir nahezu Flügel verliehen. Hier als Sieger auf die Zielgerade einbiegen zu dürfen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Diesen wundervollen Eindruck nehme ich als große Motivation mit in meine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Oktober in Kona.“
Den zweiten Platz holte Maik Twelsiek, Rang drei ging an den Slowenen David Plese.

Csomor endlich siegreich

Gewohnt schnell entstieg Hillary Biscaya dem Wasser. Nach 49:11 Minuten war sie bereits auf dem Rad. Ihr folgte die Japanerin Tanaka Keiko, während die Favoritinnen noch auf sich warten ließen. Doch bereits auf den ersten Radkilometern ging es im Damenrennen auf den ersten fünf Rängen eng zu. Bei Kilometer 150 übernahm schließlich die Klagenfurt-erfahrene Csomor die Spitzenposition und sollte sie nicht mehr hergeben. Hinter ihr kamen Dianne McEwan und Asa Lundström in die zweite Wechselzone.
Zwei zweite Plätze hatte Erika Csomor hier in den vergangenen beiden Jahren bereits zu verzeichnen. Dieses mal reichte es endlich zum Sieg. Nach 8:59:31 Stunden lief sie über die Ziellinie. Fast vier Minuten später folgte Asa Lundström vor Eimear Mullan.

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Ergebnisse Herren

1. Andreas Raelert, 7:59:51
2. Maik Twelsiek, 8:11:36
3. David Plese, 8:19:13
4. Jarmo Hast, 8:20:32
5. Igor Amorelli,  8:21:37

Ergebnisse Damen

1. Erika Csomor, 8:59:31
2. Asa Lundström, 9:04:42
3. Imear Mullan, 9:05:46
4. Sarah Piampiano, 9:07:30
5. Camilla Lindholm,  9:16:18

Zu den Ergebnissen.

Zur Website des Rennens

Foto: WTC

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