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Ironman Austria 2010: Marino Vanhoenacker setzt Siegesserie fort

4. Juli 2010 von Philipp Peter

Beim Ironman Austria in Klagenfurt hat Marino Vanhoenacker mit neuem Streckenrekord seinen fünften Titel in Folge geholt. Bereits nach 20 Kilometern am Rad ging er in Führung und gewinnt mit einer Gesamtzeit von 7:52:05. Zweiter wird der Belgier Dennis Devriendt, Dritter der Österreicher Michael Weiss.


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Bei besten Triathlonwetter ging der 12. Ironman Austria über die Bühne. Über 2200 Athleten machten sich in Klagenfurt am Wörthersee wieder auf den Weg ein Ironman oder eine Ironwoman zu werden.

Schnellster im Wasser war wie erwartet der Deutsche Schwimm-Langstreckenspezialist Christoph Wandratsch, der zwar eine neue Rekordzeit im Wasser aufstellen wollte, aber dieses Ziel am Ende nicht erfüllte. Nichtstestotrotz war er mit 44:07 der mit Abstand schnellste im Wasser und auf dem Rad. Für den weiteren Rennverlauf an der Spitze sollte er aber keine Rolle mehr spielen.

In der nächsten größeren Athletengruppe nach Wandratsch waren dann die Favoriten: Der Brite  Stephan Bayliss, Vanhoenacker, Devriendt (beide aus Belgien) und auch der Deutsche Markus Fachbach. Michi Weiss aus Österreich, der auch als Podiumskandidat zählt hatten nach dem Schwimmen bereits über 7 Minuten Rückstand, aber seine Paradedisziplin, das Radfahren, sollte folgen.

Auf der Radstrecke stellte sich dann schnell heraus, wer beim Ironman in Klagenfurt das Sagen hat: Marino Vanhoenacker übernahm schnell die Führung und war auch bis zum zweiten Wechsel, der Einzige der das Führungsfahrzeug mit der Rennzeit vor Augen hatte.

Erwartungsgemäß nahm nun Michi Weiss die Verfolgung auf und konnte nach 90 Kilometern auf die Gruppe um Fachbach und Bayliss aufschießen. Im weiteren Rennverlauf konnte Weiss der Gruppe enteilen und wechselte als Zweiter auf die Laufstrecke. Zwischenzeitlich kam es noch zu einem Fastzusammenstoß von Vanhoenacker mit einem überrundeten Altersklassenathleten. Mit 9:11 Minuten Vorsprung wechselte Vanhoenacker, der auch den schnellsten Radsplit des Tages fuhr mit 4:18:30 vor Michi Weiss auf die Marathonstrecke.

Auf der Laufstrecke kam dann einigen Athleten ein kurzer Regenschauer gelegen, auch machte der mittlerweile leicht bewölkte Himmel den Lauf anfangs erträglicher und Vanhoenacker liess nichts mehr anbrennen. Bei der Halbmarathonmarke hatte Marino bereits 15 Minuten Vorsprung auf seine Verfolger. Mit einem soliden Marathon von 02:42:03 macht er den Sack zu und gewinnt fast schon planmäßig mit 07:52:05 Stunden vor Dennis Devriendt aus Belgien, der 20 Minuten später über die Ziellinie folgte. Drittter wird Michael Weiss, der wiederum zwei Minuten später ins Ziel einläuft. Die Zeit von Vanhoenacker ist die viertbeste je gelaufene Ironman-Zeit.

Bester Deutscher wird Markus Fachbach vom Commerzbank Triathlon Team auf Platz 4. Bester Altersklassenathlet wird Trevor Delsaut auf dem 7. Gesamtplatz.

Wie Marino Vanhoenacker ins Ziel stürmt und erst minutenlang am Boden verweilt und wie Dennis Devriendt vor Krämpfen kaum noch stehend in Ziel kommt, zeigt unser Fotostrecke vom Rennen.

Die Top10 der Männer
1. Vanhoenacker, Marino 4/1/1 00:47:49 04:18:30 02:42:03 07:52:05
2. Devriendt, Dennis 6/4/2 00:47:57 04:34:45 02:45:45 08:12:51
3. Weiss, Michael 28/2/3 00:55:34 04:19:13 02:55:38 08:14:50
4. Fachbach, Markus 7/5/4 00:47:58 04:34:34 02:53:58 08:20:43
5. Cano Villanueva, Jose Luis 25/9/5 00:54:41 04:34:47 02:49:30 08:23:04
6. Bayliss, Stephen 1/3/6 00:47:41 04:35:01 03:04:31 08:31:07
7. Delsaut, Trevor 11/2/1 25/M-25 00:58:02 04:39:21 02:51:11 08:33:27
8. Niederreiter, Daniel 1/1/1 31/M-30 00:51:58 04:38:01 02:59:53 08:33:45
9. Renko, Max 20/6/7 24/M-PRO 00:53:32 04:33:13 03:04:02 08:34:57
10. Wallimann, Patrick 26/12/8 00:54:44 04:34:33 03:02:12 08:36:56

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