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Ironman Australia und Ironman Australia 70.3: eine neue Ära beginnt

29. April 2011 von Jana Herrmann

Port Macquarie, Australien – Der Ironman Australia blickt am 1. Mai 2011 einer neuen Ära entgegen. Die Triathlonveranstaltung lockt diese Jahr die besten Ironmänner der Welt nach Down Under. Außerdem wird zum ersten Mal in der australischen Geschichte ein Ironman und ein Ironman 70.3 am gleichen Tag am gleichen Ort ausgetragen.


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Die besten der Besten versammeln sich am 1. Mai in Australien. Die Starterliste kann sich durchaus sehen lassen: Craig Alexander, zweimaliger Ironman-Weltmeister. Patrick Vernay, viermaliger Ironman Australien Sieger. Cameron Brown, zehnmaliger Ironman Neuseeland Gewinner. Carrie Lester, die letztes Jahr ihren ersten Ironman überhaupt in Australien gelaufen ist und diesen gleich gewonnen hat. Und das sind nur einige wenige der Topstarter.

Jagd auf Craig Alexander und Caroline Steffen
Craig Alexander startete zum ersten Mal 2007 beim Ironman Australia und landete sofort auf dem dritten Platz. Nachdem er seinen zweiten Weltmeistertitel geholt hat, kehrt er erstmalig zu einem Wettkampf nach Australien zurück. Der gebürtige Australier Alexander wird von einem Starterfeld gejagt, dass vor internationalen Topstars nur so strotzt. So möchte der viermalige Ironman Australia Gewinner und Titelverteidiger Patrick Vernay an „Crowie“ vorbeiziehen und seinen fünften Titel in Folge holen. Sollte er dies tatsächlich schaffen, zieht er mit Chris McCormack (auch fünfmaliger Ironman Australia Gewinner) gleich. Ihren ersten australischen Ironman wollen auch Pete Jacobs, Neunter auf Hawaii 2010, Scott Neyedli und Jason Shortis holen.
Bei den Damen ist Caroline Steffen die Top-Anwärterin auf den Titel. Sie kehrt nach 2008 endlich wieder nach Down Under zurück und hat die besten Chancen als Erste ins Ziel zu kommen. Der Schweizerin wird eine Meute an „Aussies“ hinterherlaufen, einschließlich Amelia Pearson und Nicole Ward, die die größte Gefahr für Steffen darstellen.

Ironman 70.3 Port Macquaire
Auf der halben Ironmandistanz wird es ebenso zur Sache gehen. Einen Favoriten bei den Männern auszumachen ist genau so schwierig wie bei den Frauen. Die beiden Startfelder sind mit Titel ambitionierten Triathleten geradezu gespickt. Bei den Herren hat Cameron Brown einen leichten Favoritenbonus vor den anderen Athleten. Der Kiwi kommt hochmotiviert von seinem zehnten Titelgewinn beim Ironman Neuseeland nach Port Macquarie. Aber viele andere Ironman und Ironman 70.3 Sieger werden versuchen an Brown vorbeizuziehen. So sind unter anderem Tim Berkel, Leon Griffin, Matty White, Bryan Rhodes oder Justin Granger heiß auf den Titel des Ironman Australia 70.3. Um den Titel bei den Frauen kämpfen Rebekah Keat, frühere Ironman Australia Gewinnerin, die Titelverteidigerin Carrie Lester und Belinda Granger, die es sogar schon in die Hall of Fame des Ironman Australia geschafft hat.

Was erwartet die Athleten?
Seit über 25 Jahren findet der Ironman Australia statt und ist seitdem ein Qualifikationsrennen für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Neu dieses Jahr ist, dass neben dem Ironman auch ein halber Ironman angeboten wird. Die beiden Veranstaltungen werden am gleichen Tag beginnen, nur die Ironman 70.3 Triathleten werden etwas später auf die Strecke gehen. Deshalb wurde die Streckenführung optimiert. Die Strecke insgesamt ist jetzt mehr im Zentrum von Port Macquarie als früher.
Die Schwimmstrecke ist in eine bzw. zwei 1,9 Kilometer lange Runden für die Ironmänner aufgeteilt. An einer Bootsrampe im „Food for less Carpark“ gehen die Athleten im Hastings River ins Wasser. Ausstieg ist ebenso hier. Während die halben Ironman Teilnehmer nach einer Runde schon fertig sind, müssen die anderen noch eine Runde dranhängen. Danach geht es durch die Wechselzone aufs Rad. Am Anfang der Radstrecke geht es noch durch Port Macquaire doch schon bald geht es entlang der Küste nach Süden bis nach Dunbogan. Der Wendepunkt liegt bei Bergalia Crescent. Danach geht es über Lake Cathie wieder zurück nach Port Macquarie. Der Ironman 70.3 ist mit der Strecke dann fertig. Der Ironman geht dann noch einmal eine Runde bis Bergalia Crescent und wieder zurück. In der letzten der drei Disziplinen müssen die Athleten 21 oder 42 Kilometer absolvieren. Dies erstreckt sich entweder auf zwei oder vier Runden. Die Laufstrecke führt entlang der südlichen Hafenmauer über die Innenstadt zum Westport Park und weiter nach Norden bis zum Wendepunkt kurz vor der Fähre von Port Macquaire. Um den Athleten das Rundenzählen zu erleichtern bekommen sie bei jeder Startüberquerung ein farbiges Armbad. Nur das letzte Armband unterscheidet sich in der Farbe und zeigt dem Athleten an, dass es die letzte Runde ist.

Homepage zum Ironman Australia und Ironman 70.3 Port Macquaire

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