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Ironman Arizona: „Unternehmen Hawaii 2012“ Teil II für Kienle

15. November 2011 von Christoph Steurenthaler

Mit dem Ironman Arizona am kommenden Sonntag steht für Sebastian Kienle das zweite Rennen auf dem Weg zum Ironman Hawaii 2012 an. Nach seinem grandiosen Sieg beim Ironman 70.3  Miami möchte er sich viele Punkte für eine frühzeitige Qualifikation sichern. Jan Raphael vom Commerzbank Triathlon Team rechnet sich ebenfalls Chancen aus und wird alles daran setzen nach Timo Brachts Sieg 2010 den Titel im Team zu behalten.


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Der Arbeitstag beginnt für Profis und Altersklassenathleten mit einer großen Schwimmrunde im Tempe Town Lake. Die anschließende Radstrecke ist flach und führt die Teilnehmer unter anderem durch die Sonora Wüste und verspricht heiße Temperaturen. Drei Runden sind zu fahren. Auch auf der Laufstrecke besteht für die Athleten Sonnenbrand-Gefahr, denn die drei Runden um den Tempe Lake bieten kaum Schatten.

 

Foto: Ingo Kutsche

Zufrieden und zuversichtlich für seinen ersten Start bei einem Ironman äußerte sich Sebastian Kienle nach seinem Sieg über Michael Raelert beim Ironman 70.3 in Miami: „Alles in allem bin ich auf dem richtigen Weg für Arizona. Und damit auch für Hawaii 2012“. Jan Raphael ist nach seinem enttäuschenden 25. Platz auf Hawaii auch schon ganz heiß auf das Rennen in der Hitze Arizonas: „Das enttäuschende Ergebnis von Big Island ist einigermaßen verdaut, aus Trotz habe ich mir vorgenommen es in Tempe besser zu machen.“ 2010 gewann sein Teamkollege Timo Bracht das Rennen mit neuem Streckenrekord in 8:07:16 Stunden. Die Messlatte liegt hoch für den Hannoveraner. Der Österreicher Michael Weiss dürfte einer der stärksten Konkurrenten sein. Nach seinem Ausstieg auf Hawaii hat er etwas gut zu machen und wird vor allem auf der Radstrecke für ein Höllentempo sorgen. Auch der Vorjahresvierte Jordan Rapp hat große Ambitionen auf den Sieg. Vor zwei Wochen stellte er seine gute Form unter Beweis und wurde ITU-Langdistanz-Weltmeister. Mit Torsten Abel und Dirk Bockel sind zwei weitere namhafte deutschsprachige Profis gemeldet. Außerdem stehen bekannte Namen wie Eneko Llanos, Christophe Bastie und Dave Harju in der Startliste. Man darf gespannt sein wer Sonntagmorgen wirklich an der Startlinie stehen wird.

Bei den Frauen wird die Nachfolgerin von Chrissie Wellington gesucht. Sie gewann im vergangenen Jahr mit Wut im Bauch nach ihrer sehr kurzfristigen Hawaii-Absage in 8:36:13 Stunden und pulverisierte die bis dahin bestehende Weltbestzeit.  Mit Linsey Corbin, Leanda Cave, Meredith Kessler, Erika Csomor, Mackenzie Madison und Uli Bromme haben sechs Damen aus den letztjährigen Top Ten gemeldet. Ebenfalls auf der Liste findet sich Nina Kraft wieder.

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