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Ironman 70.3 World Championship: Kienle siegt erneut

9. September 2013 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche,   freiLas Vegas, 8. September 2013 – Sag niemals nie. Sebastian Kienle schaffte das, was kaum jemand für möglich gehalten hatte. Mit der Kienle-Show des Vorjahres überrumpelte er erneut die Konkurrenz und holte sich den zweiten Weltmeistertitel in Folge. Melissa Hauschildt meldete sich nach einem Jahr Titelabstinenz ebenfalls an der Weltspitze zurück.


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Wer Kienles Saison verfolgen konnte hätte es für kaum möglich gehalten, ebensowenig wie er selbst. „Erst in den letzten zwei Wochen fühlte ich, wie die Form langsam aber sicher zurück kam“, so Kienle im Ziel.

Dejà vue?

Ingo Kutsche, freiWie an einer Perlenschnur entstiegen die Athleten dem Lake Las Vegas nach 23:19 Minuten. Josh Amberger führte die Gruppe der Topathleten auf die regennasse Radstrecke. Sechzehn Athleten, ein Who-Is-Who der Triathlonszene, hatte sich an der Spitze gefunden. Auf den folgenden Kilometern ereignete sich das, was keiner für möglich gehalten hatte. Kienle kam, überholte und zog davon. Keiner der Athleten aus der Spitzengruppe konnte der mutigen Attacke folgen, ein dreiminütiger Vorsprung in der zweiten Wechselzone ließ Zuschauer staunend, bangend, fiebernd an der Strecke und vor den Bildschirmen. Würde der Vorsprung reichen?

Kienles Mut wird belohnt

Andy Potts machte sich als erster auf die Jagd, im Sekundentakt folgte die gesamte Weltelite der 70.3 Distanz. Jan Frodeno zeige einen starken Auftakt, musste wenig später jedoch mit Achilessehnenproblemen das Rennen beenden. Stattdessen erhöhte Terenzo Bozzone den Druck auf den Führenden. Doch Kienle gab alles – und wurde belohnt.
Nach 3:54:02 ging er fast bedächtig, sicherlich aber überwältigt, als Sieger über die Ziellinie. Knapp zwei Minuten später folgte Terenzo Bozzone, Platz drei sicherte sich Joe Gambles.

 Foto: Ingo Kutsche, frei

Hauschildt ist zurück

Auch der Weltmeistertitel der Damen geht an eine alte Bekannte im 70.3 Zirkus. Melissa Hauschildt, die Siegerin von 2011, setzte sich erneut durch. Ähnlich wie Sebastian Kienle ging sie mit Rückstand auf die Radstrecke, fuhr sich an die Spitze, lief den Sieg dann jedoch überlegen nach Hause.
Ingo Kutsche, freiAnabel Luxford bestimmte mit 25:56 Minuten den Schwimmpart. Auch im Damenrennen zeigte sich das WM Niveau durch ein dicht gedrängtes Feld. Doch Melissa Hauschildt arbeitete sich durch das Feld. Zusammen mit Lisa Norden, Annabel Luxford,  Daniela Ryf und Svenja Bazlen erreichte die Amerikanerin die zweite Wechselzone. Während Norden und Luxford eine Stop-and-go-Strafe einlegen mussten, erholte sich Hauschildt von einem Sturz auf den letzten Metern – und startete direkt durch.
Auf der Laufstrecke ließ sie keine Zweifel aufkommen und sicherte sich nach 4:20:07 Stunden den Sieg.
Heather Jackson überholte auf den letzten Kilometern Annabel Luxford und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang. Auch Catriona Morrison meldete sich mit Platz vier zurück und verwies Svenja Bazlen auf Rang fünf.

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Ergebnisse Herren

1. Sebastian Kienle, 3:54:02
2. Terenzo Bozzone, 3:56:06
3. Joe Gambles, 3:56:55
4. Andy Potts, 3:57:36
5. Tim Reed, 3:57:42

Ergebnisse Damen

1. Melissa Hauschildt, 4:20:07
2. Heather Jackson, 4:25:19
3. Annabel Luxford, 04:25:59
4. Catriona Morrison, 4:27:50
5. Svenja Bazlen, 4:27:52

Zu den Ergebnissen. 

Zur Website des Rennens.

Fotos: Ingo Kutsche

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