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Ironman 70.3 WM Zell am See 2015: Jan Frodeno wird Weltmeister

30. August 2015 von Ralph Schick

Marc SjoebergZell am See, 30. August 2015 – Jan Frodeno gewinnt die Weltmeisterschaft über die Ironman 70.3 Distanz in Zell am See in 3:51:19 Stunden. Damit kann Frodeno nach der Ironman Europameisterschaft bereits den zweiten Titel in diesem Jahr für sich beanspruchen. Hinter ihm finden sich große Namen wie Sebastian Kienle auf Platz zwei und Javier Gomez auf Platz drei. Daniela Ryf dominiert die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft und wiederholt ihren Vorjahrestitel in 4:11:34 Stunden. Ryf folgen Wurtele und Beranek auf den Plätzen.


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Zur Fotostrecke des Rennens.

Favoritenkuscheln beim Schwimmen

Andi Böcherer stieg als schnellster Schwimmer nach 22:12 Minuten aus dem Wasser. Mit dabei war eine riesige Gruppe gemeinsam mit den meisten Favoriten. Titelverteidiger Javier Gomez war in dieser Top-Gruppe ebenso wie der amtierende Ironman Europameister Jan Frodeno und der zweifache Ironman 70.3 Weltmeister Michael Raelert. Der amtierende Ironman Weltmeister Sebastian Kienle lag nach dem Schwimmen nur knapp 2 Minuten zurück.

Marc Sjoeberg, frei

Angriff der Andis auf dem Rad

Nachdem das Schwimmen mit einer großen Spitzengruppe endete, war klar, dass es ein spannendes Radrennen geben würde. Vorne mit dabei waren Jan Frodeno und Javier Gomez, die absoluten Top-Favoriten auf den Titel. Aber auch fast alle anderen Titelaspiranten wie Tim Don, Andi Böcherer, Michael Raelert und Nils Frommhold befanden sich in der Top-Gruppe.

Auf dem Rad zeigte Andi Böcherer sofort, dass er wieder in der Weltspitze angekommen ist. Er setzte sich an die Spitze und begann gemeinsam mit Jan Frodeno Druck zu machen. Als die Top-Athleten in den Hauptanstieg fuhren, schob sich mit Andi Dreitz ein weiterer starker Radfahrer nach vorne. Dreitz fuhr zwischenzeitlich über zwei Minuten Vorsprung auf Böcherer und Frodeno heraus und wechselte als Führender zum Laufen. Auf dem letzten flacheren Stück der Radstrecke konnten die Verfolger wieder ein Stück weit auf Dreitz aufschließen. Die herausragende Leistung von Dreitz, Frodeno und Böcherer zeigt sich aber, wenn man sie mit dem Radpart von Sebastian Kienle vergleicht. Kienle verlor beim Radfahren 1:30 Minuten auf die Spitze und startete trotzdem als vierter Mann auf die Laufstrecke.

Marc SjoebergFrodeno-Time beim Laufen

Mit unglaublich schnellen drei Kilometern startere Jan Frodeno in den Halbmarathon und machte alles klar. Er zog an Andi Dreitz vorbei und kontrollierte anschließend das Rennen. Beeindruckend auch die Leistung von Sebastian Kienle. Er machte eine Minuate auf Frodeno gut. Titelverteidiger Javier Gomez schob sich mit einem tollen Lauf noch auf Platz drei nach vorn und schiebt sich in die Phalanx der deutschen Athleten.

Marc Sjoeberg, freiRyf dominiert das Damenrennen

Bei den Damen absolvierte Daniela Ryf ein sehr gutes Schwimmen. Dort konnte sie als dritte Frau wechseln und anschließend direkt beim Radfahren die Spitze übernehmen. Auf der Radstrecke setzte sich Ryf weiter ab und wechselte mit über vier Minuten auf die Laufstrecke. Hier folgte Ryf ihre Strategie weiter, baute ihren Abstand weiter aus und lief schließlich mit 4:11:34 Zielzeit, unglaubliche 11,5 Minuten vor Heather Wurtele. Dritte Frau wird Anja Beranek.

Ergebnis Herren

1. Jan Frodeno, 3:51:19
2. Sebastian Kienle, 3:52:48
3. Javier Gomez, 3:55:05
4. Bart Aernouts, 3:56:28
5. Michael Raelert, 3:56:34
6. Andi Böcherer, 3:56:52
7. Jan Van Berkel, 3:57:47
8. Tyler Butterfield, 3:58:44
9. Andi Dreitz, 3:58:58
10. Albert Molins, 4:00:11
….
12. Markus Thomschke, 4:02:31

Ergebnis Damen

1. Daniela Ryf, 4:11:34
2. Heather Wurtele, 4:23:07
3. Anja Beranek, 4:24:10
4. Magali Tisseyre, 4:25:33
5. Alicia Kaye, 4:27:39

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Alle Ergebnisse

Foto: Marc Sjoeberg

 

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