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Ironman 70.3 Texas: Weltklasse am Start

28. März 2012 von Christoph Steurenthaler

"Foto: Brigitte Schmailzl frei"Fast möchte man annehmen, die Startliste des Ironman 70.3 Texas in Galveston am kommenden Sonntag sei ein Aprilscherz, denn das Starterfeld wäre wahrhaftig einer Weltmeisterschaft würdig. Im Mittelpunkt des Medieninteresses steht sicherlich Lance Armstrong. Der siebenmalige Tour de France-Champion fordert nach seinem zweiten Platz beim 70.3 in Panama die Spezialisten zum zweiten Mal heraus. Den US-Profititel über die 70.3 Strecke könnte er nebenbei auch noch einstreichen. Und 1500 Punkte für das Kona Pro Ranking. Aus deutscher Sicht gilt die Aufmerksamkeit Michael Raelert, der in Texas in eine anstrengende Saison startet und Sebastian Kienle, der auch weitere Punkte für die Hawaii-Quali sammeln möchte.


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"Foto: Brigitte Schmailzl frei"Chris Lieto führt zwar als Titelverteidiger mit der Startnummer eins das große Feld der Pro-Athleten an, wird aber nicht starten. Sebastian Kienle hat die Nummer drei und ist nach eigener Aussage „ready for Texas“. Er gewann am vergangenen Sonntag am Ende einer harten Trainingswoche einen zehn Kilometer-Laufwettkampf in guten 31:23 Minuten.

Michael Raelert hatte eigentlich geplant, beim Ironman 70.3 San Juan in Puerto Rico in die Saison zu starten, doch angesichts einer langen und harten Saison mit den Europameisterschaften in Wiesbaden, seinem Ironman-Debut in Regensburg und Hawaii entzerrte er den Wettkampfplan und startet nun in Texas. Ein schnelles und schweres Rennen ist dem zweimaligen 70.3-Weltmeister sicher. Dafür wird auf der Radstrecke nicht nur Lance Armstrong sorgen. Dass dieser aber auch im Wasser und auf der Laufstrecke durchaus mithalten kann zeigte er in Panama, wo ihn kurz vor Ende nur der Olympia-Zweite Bevan Docherty noch abfangen konnte.

Spät gemeldet hat noch Marino Vanhoenacker, der unlängst den verkürzten  Ironman Neuseeland gewinnen konnte. Und mit Ronnie Schildknecht ist zudem ein weiterer starker Radfahrer am Start, der letzten November in Florida als erster Athlet die acht Stunden-Schallmauer bei einem Ironman in Amerika unterbot. Außerdem haben noch weitere Ironman-Champions gemeldet, u. a. Paul Amey, Bryan Rhodes, Jozsef Major, TJ Tollakson. Ein spannendes Rennen ist garantiert.

Bei den Frauen kommt Kelly Williamson als frisch gebackene Siegerin des Ironman 70.3 San Juan mit viel Selbstvertrauen  nach Texas. Zu den größten Konkurrentinnen um den Titel dürfte die Hawaii-Dritte und Siegerin des Ironman Arizona 2011 Leanda Cave zählen. Nach ihrem krankheitsbedingten Ausstieg beim Triathlon in Abu Dhabi brennt sie auf Wiedergutmachung. Auch die Holländerin Yvonne van Vlerken möchte ihren vielen 70.3-Titeln einen weiteren hinzufügen. Aus deutscher Sicht sind Anja Beranek (Ippach) und Nina Kraft gemeldet.

Für die Profis geht es um 1500 Punkte für das Kona Pro Ranking und 75000 US-Dollar Preisgeld. Dabeisein ist also nicht alles!

Homepage Memorial Herman Ironman 70.3 Texas

Foto: Brigitte Schmailzl

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