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Ironman 70.3 Taiwan: Heftige Unwetter zwingen zum Duathlon

4. November 2013 von Mario Lisker

Foto: Ingo Kutsche,   freiDas verrückte Wetterchaos im Rennkalender des Jahres 2013, macht auch vor dem asiatischen Kontinent nicht halt. Heftige Regenfälle, in der Nacht zum Samstag, zwangen zur kurzfristigen Umplanung in einen Duathlon. Doch nicht nur das Land fiel ins Wasser. Berichterstattung? Fehlanzeige! Man musste schon sehr genau suchen, um etwas über das Rennen in Erfahrung zu bringen. Vielleicht lag es auch am mager besetztem Profifeld…


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Das Feld von Anfang an sortiert

So kurzfristig das Umplanen auch war, es wurde immerhin ein echter Duathlon. Die Auftaktdisziplin wurde durch einen sechs Kilometer Auftaktlauf ersetzt, bei dem der Schwede Fredrik Croneborg als Führender in Szene setzte. Der asiatische Kontinent ist sein bevorzugtes Wettkampfrevier. Bei den Damen kämpfte ein australisches Dreigestirn mit Wu, Bevilaqua und Belinda Granger um die schnellste Laufzeit.

Granger riskiert (zu?) viel

Foto: Ingo Kutsche, freiDa die Rennstrecke vom Regen noch sehr rutschig war, war Vorsicht geboten. Dass spiegelt sich auch in den Radzeiten wieder. Kiwi Crawford überraschte dabei als Führender mit Croneborg im Gepäck. Beide erarbeiteten sich bis zur Wechselzone eine Führung von neun Minuten auf den Drittplatzierten. Bei den Damen blieb es bei australischen Dreikampf. Granger und Wu fuhren gut vier Minuten auf die Verfolger heraus. Titelverteidigerin Keiko Tanaka fuhr mit Bevilaqua, die nach einer Panne zurückfiel, in der Verfolgergruppe. Granger lief als Erste aus der Wechelzone und verbuchte eine schnellere Radzeit als die Hälfte der männlichen Profis.

Australisches Triple bei den Frauen

Crawford wechselte am schnellsten in den Laufschuh, konnte dem Schweden aber nicht lange Paroli bieten. Eine neun Minuten schnellere Laufzeit sicherte Croneborg den ersten 70.3 Titel. Die herausgefahrenen Minuten auf dem Rad, retteten Crawford trotz schlechterem Lauf, den zweiten Platz vor dem Japaner Nishiuchi. Nishiuchi sprintete auf der Zielgeraden am Rumänen Zsombor vorbei. Bei den Damen bezahlte Granger für ihren Husarenritt. Mit einem 1:42:20 Halbmarathon lief sie auf Platz drei ins Ziel, hinter der sich Wu über einen ungefährdeten Sieg vor Bevilaqua freute. Titelverdeitigerin Tanaka konnte mit Platz vier nicht viel entgegen setzen.

Der französische Agegrouper Julien Marcq, düpierte das Profifeld mit dem dritten Platz im Gesamtklassement!

Männer

1. Fredrik Croneborg, 4:01:14
2. Guy Crawford , 4:10:10
3. Hiroyuki Nishiuchi, 04:19:12

Frauen

1. Michelle Wu, 4:28:13
2. Kate Bevilaqua, 4:35:55
3. Belinda Granger, 4:37:56

Hier geht´s zum offiziellen Rennbericht.

Foto: Ingo Kutsche

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