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Ironman 70.3 Switzerland: Fest in Schweizer Hand

7. Juni 2015 von Christine Waitz

Lukas Bartl,   freiRapperswil, 7. Juni 2014 – Der Ironman 70.3 Switzerland lag heute fest in Schweizer Hand. Während es bei den Damen mit Start der Titelverteidigerin Ryf fast rhetorisch war, nach der Siegerin zu fragen, dominierten auch im Männerrennen die Lokalmatadoren. Daniela Ryf siegte überlegen vor Sonja Tajsich. Ruedi Wild gewann vor einem lange führenden Manuel Kueng.


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In einen knapp über 17 Grad kühlen Zürichsee stürzten sich die Teilnehmer zur neunten Ausgabe des Ironman 70.3 Switzerland. Und einer wollte sich an diesem Tag den Sieg ganz besonders holen: Der Schweizer Manuel Küng. Vor wenigen Wochen kam er aus Mallorca mit einem achten Rang zurück und war unzufrieden mit dem Ergebnis. Sein Heimrennen sollte die Chance auf Revanche bieten. Vom Start weg ergriff er die Initiative. 22:08 Minuten später stieg er zusammen mit dem Österreicher Martin Bader aus dem Wasser. Hinter ihm eine 1:40 Minuten große Lücke zu den ärgsten Konkurrenten Wild, Van Berkel, Aigroz.

An insgesamt achter Position machte sich bereits Daniela Ryf auf die Radstrecke. Sie hatte schon jetzt Regula Rohrbach, Sonja Tajsich und Nicole Woysch satte vier Minuten distanziert. Und das sollte erst der Anfang sein…

Lukas Bartl, frei

Daniela Ryf

Küng und Ryf stark auf der Radstrecke

Sowohl Küng als auch Ryf fuhren auf dem Radkurs einsam vorweg. Wobei Ryf ihre Mitstreiterinnen deutlich klarer distanzierte als ihr Landsmann.
Küng erreichte mit einer Radzeit von 2:08:48 Stunden den zweiten Wechsel und hatte sich damit ein Polster von 2:44 Minuten erarbeitet. Was sich für ihn bis dahin nach einem perfekten Rennverlauf anhörte, änderte sich dann jedoch schlagartig. Kaum in den Laufschuhen, kam Ruedi Wild herangeprescht und übernahm nach rund zwölf Kilometern die Führung. Nach 3:51:27 Stunden lief Wild als Sieger über die Ziellinie vor Manuel Küng und Jan van Berkel.

Keine Überraschung indes im Rennen der Damen: Ryf stieg mit satten 16 Minuten Vorsprung vor Sonja Tajsich vom Rad. An dritter Position folgte Regula Rohrbach mit weiteren dreieinhalb Minuten Rückstand.
Und auch auf der Laufstrecke war „Angry Bird“, so der Spitzname Ryfs, souverän. In der Männerkonkurrenz auf Rang zehn, in der Damenkonkurrenz überlegen, lief sie nach 4:08:43 Stunden über die Ziellinie und verteidigte wie erwartet ihren Titel aus dem Vorjahr.

Hinter ihr konnte Sonja Tajsich nach ein gutes Rennen auf Platz zwei beenden. Auf der Laufstrecke hatte sich zudem Kristin Möller mit gewohnt starkem Lauf auf den dritten Podiumsplatz geschoben.

Ergebnisse Herren

1. Ruedi Wild, 3:51:27
2. Manuel Küng, 3:52:38
3. Jan van Berkel, 3:53:38
4. Ronnie Schildknecht, 3:54:19
5. Mike Aigroz, 3:59:10

Ergebnisse Damen

1. Daniela Ryf, 4:08:43
2. Sonja Tajsich, 4:26:49
3. Kristin Möller, 4:31:21
4. Anna Halasz,4:38:40
5. Nicole Woysch, 4:38:56

Zu den Ergebnissen.

Foto: Lukas Bartl

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