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Ironman 70.3 Südafrika: Swallow holt sich fünften Sieg in Folge, Moldan Fünfter

25. Januar 2015 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiEast London, 25. Januar 2015 – Nachdem Titelverteidiger und Lokalmatador James Cunnama zu Wochenbeginn wegen einer langwierigen Wadenverletzung das Rennen absagen musste, war, übernahm Matt Trautman die Rolle des Lokalhelden und holte sich den Sieg vor heimischem Publikum. Das Rennen der Damen versprach von vorne herein weniger Spannung. Dort strebte Jodie Swallow den immerhin fünften Titel in Folge an – und triumphierte.


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Trautman gibt Tempo vor

Schon im Schwimmpart bestimmte Matt Trautman das Tempo. Zusammen mit Kyle Buckingham und Stuart Marais stieg er nach 24:38 Minuten aus dem Wasser. Der 31-jährige Südafrikaner Trautman hatte im vergangenen Jahr im Profigeschäft Fuß gefasst und nicht nur eine Podiumsplatzierung beim Ironman 70.3 Zell am See erreicht, sondern auch den Ironman Wales für sich entschieden.
Jodie Swallow ließ sich als erste Frau kaum mehr Zeit. Drei Sekunden hinter der Männer-Spitze stürmte sie bereits in die Wechselzone und legte damit die Grundlage für Sieg Nummer Fünf.

Das Dreiergespann der führenden Athleten arbeitete an der Spitze kontinuierlich, während Bart Aernouts und Cyrill Viennot über eine halbe Minute zurück lagen. Während Temperatur und Luftfeuchtigkeit stiegen, verlagerte sich der Dreikampf der Führenden vom Rad auf die Laufstrecke. Als erster musste Kyle Buckingham dem Tempo auf dem Rad Tribut zollen. Trautman und Marais lieferten sich weiterhin ein spannendes Rennen, Schulter an Schulter. Knapp fünf Kilometer vor dem Ziel konnte Trautman sich dann jedoch absetzen und gab den Sieg nicht mehr her. Nach 4:04:35 lief er gefolgt von Marais über die Ziellinie. Auf den dritten Platz hatte sich Bart Aernouts vorgekämpft.

In der nächsten Verfolgung der Spitzengruppe hatte Johannes Moldan bereits beim Schwimmen für eine gute Ausgangsposition gesorgt. Auch am Rad konnte er sich mit einer Zeit von 2:22:10 Stunden gut halten. Den fünften Platz sicherte er sich mit einem guten Lauf von 1:22:48 Stunden.

Swallow nicht zu schlagen

Ein einsames Rennen war es für Swallow, die nach 4:30:54 Stunden über zehn Minuten vor der Konkurrenz ausgiebig ihren Rekord feiern konnte. Gegen die fünfmalige Siegerin hatten Susie Cheetham und Parys Edwards, die das Podium komplettierten, nichts gegenzusetzen.

Ergebnisse Herren

1. Matt Trautman, 4:04:35
2. Stuart Marais, 4:06:04
3. Bart Aernouts, 4:11:37
4. Cyrill Viennot, 4:14:29
5. Johannes Moldan, 4:15:58

Ergebnisse Damen

1. Jodie Swallow, 4:30:54
2. Susie Cheetham, 4:41:49
3. Parys Edwards, 4:47:45
4. Emma Bilham, 4:55:31

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Foto: Ingo Kutsche

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