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Ironman 70.3 Südafrika: Cunnama und Swallow siegen

26. Januar 2014 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizEast London, 26. Januar 2014 – Titelverteidiger Bart Aernouts sagte am Rennmorgen aufgrund einer Grippe den Start ab und ließ damit alle Chancen auf den Sieg bei dem verbleibenden Profifeld. Am besten nutzte diese James Cunnama. Das Rennen der Damen ging fast erwartungsgemäß an Jodie Swallow, die ihren vierten Sieg in Folge feiern konnte. 


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Marko Albert, Will Clarke, Faris Al-Sultan und Jodie Swallow waren die schnellsten Schwimmer des Tages, die nach 23:40 Minuten das Wasser verließen. Die führende Dame hatte sich damit bereits jetzt einen fast zweiminütigen Vorsprung erarbeitet, bevor Lucy Reed die Wechselzone erreichte.

Kampf an der Spitze

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Faris Al-Sultan in der Verfolgung

Romain Guillaume hatte gleich zu Beginn der Radstrecke beschlossen Tempo zu machen und hielt das Spitzenfeld auf Trab. Auf die Verfolgung hatte sich Faris Al-Sultan begeben. Der erste größere Pulk mit Favoriten wie James Cunnama, fuhr derweil mit rund zwei Minuten Rückstand hinterher.
Nach 2:43:52 auf dem Rad erreichte Romain Guillaume als Führender die zweite Wechselzone, nur wenig hinter ihm folgte Faris Al-Sultan.

Im Rennen der Damen hielt sich Jodie Swallow unbeirrt in der Spitzenposition. Hinter ihr, mit knapp einer Minute Abstand, Lucy Reed, gefolgt von Simone Brändli.

Cunnama spielt Laufstärke aus

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizAls Dritter vom Rad gestiegen, machte sich James Cunnama vor heimischem Publikum auf, seine Paradedisziplin zu demonstrieren. Während er und der Vierte, Will Clarke, den Deutschen noch vor der Hälfte der Laufstrecke überholen konnte, war Guillaume noch über eine Minute entfernt.
Doch auch ihn konnte Cunnama abfangen und holte sich nach 4:05:01 den Sieg. Guillaume nach dem Rennen: „Vielleicht habe ich ein paar Körner zu viel auf der Radstrecke gelassen. Als ich auf die Laufstrecke ging, war mir klar, dass meine Führung nicht groß genug sein würde, für starke Läufer wie James Cunnama.“

Im Kampf um die restlichen Podiumsränge setzte sich Will Clarke gegen den Langzeitführenden Guillaume durch. Faris Al-Sultan musste auf der Laufstrecke noch einige Konkurrenten ziehen lassen und wurde sechster. Mit Johannes Moldan auf Platz acht finden sich zwei Deutsche in den besten Zehn.

Auch Jodie Swallow ließ nichts mehr anbrennen, vergrößerte die Abstände auf der Laufstrecke noch drastisch und siegte in 4:37:01 vor Lucy Reed und Simone Brändli.

Ergebnisse Herren

1.  James Cunnama, 4:05:01
2. Will Clarke, 4:05:24
3. Romain Guillaume, 4:06:24
4. Stuart Marais, 4:06:38
5. Igor Amorelli, 4:07:58
6. Faris Al-Sultan, 4:08:42

Ergebnisse Damen

1. Jodie Swallow, 4:37:01
2. Lucy Reed, 4:40:48
3. Simone Brändli, 4:42:40
4. Camilla Lindholm, 4:48:15
5. Jeanne Collonge, 4:51:09

Zu den Ergebnissen.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Ingo Kutsche, triathlon.de

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