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Ironman 70.3 St. George: Ohne Kienle, dafür Podium für Raelert

3. Mai 2015 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiSt. George,  2. Mai 2015 – Er hatte noch eine Rechnung offen, in St. George. Doch sie bleibt zunächst noch unbeglichen. Sebastian Kienle musste wenige Stunden vor Rennbeginn mit einer Erkältung passen. Eine deutsche Podiumsplatzierung gab es dennoch. Andreas Raelert lief mit Fabellauf auf Rang drei vor. Den Sieg holten sich Tim Don und Heather Wurtele.


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Mit Spannung wurde das Rennen um die Nordamerikanischen 70.3 Meisterschaften erwartet. Immerhin hatte sich erneut ein hervorragend besetztes Starterfeld angekündigt. Darunter auch Weltmeister Sebastian Kienle, der, nach Rang zehn im Vergangenen Jahr, dieses Mal angreifen wollte. Doch daraus wurde nichts. „Leider scheint ein Fluch auf dem Ironman 70.3 St. George für mich zu liegen. Nachdem ich in den letzten Tagen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, muss ich schweren Herzens das Rennen absagen“, verkündete er kurz vor dem Rennen.

Das im Schwimmpart keine Ausreißer Chancen haben würden, war fast zu erwarten. So war es nicht verwunderlich, dass nach 22:53 Minuten unter Führung von Todd Skipworth eine neunköpfige Spitzengruppe aus dem Sand Hollow Reservoir stieg.
Ähnlich eng ging es bei den ersten Damen zu. nach 25:10 erreichten Meredith Kessler, Jodie Swallow und vier Konkurrentinnen fast zeitgleich den Strand.

Tempo auf der Radstrecke, Entscheidung auf dem Laufkurs

Auf der Radstrecke drückten von Beginn an Brent McMahon, Tim Don, Andrew Yoder und Ben Collins auf das Gaspedal. Eine Vorentscheidung sollte das jedoch nicht bringen: Nach 2:35 Stunden stellten zwar McMahon und Collins ihre Räder mit etwas Vorsprung vor Yoder und Don ab. Auf dem Laufkurs sollte das Polster von knapp einer Minute jedoch nicht ausreichen.
triathlon.de, freiDer Kanadier McMahon versuchte seine Spitzenposition zu verteidigen, doch Tim Don arbeitete sich langsam aber sicher heran. Eineinhalb Minuten Vorsprung schmolzen so dahin, bis es nach 16 Kilometern zum Überholvorgang kam. Während der Brite die Führung übernahm, legte hinter ihnen einer den Laufsplit des Tages auf das Parkett. Andreas Raelert, auf Platz zehn vom Rad gestiegen, flog durch das Feld und sicherte sich mit einer Laufzeit von 1:12:46 Platz drei.

Spannung im Damenrennen

Ebenso spannend ging es im Rennen der Damen zu. Jodie Swallow und Meredith Kessler stiegen Schulter an Schulter vom Rad. Es folgte Annabel Luxford, mit kurzem Abstand, und gleich darauf ein weiterer Doppelpack aus Alicia Kaye und Mary Beth Ellis. Doch auch hier hatte die Radstrecke keine Vorentscheidung gebracht.
Denn die Kanadierin Heather Wurtele, auf Platz sechs vom Rad gestiegen, ließ die Konkurrenz auf der Laufstrecke einfach stehen. Nach 4:17:58 Stunden holte sie den Sieg vor Meredith Kessler und Jodie Swallow.

Ricarda Lisk wurde elfte, Svenja Bazlen belegte Platz vierzehn.

Ergebnisse Männer

1. Tim Don, 3:51:56
2. Brent Mc Mahon, 3:53:22
3. Andreas Raelert, 3:53:39
4. Tim Reed, 3:56:07
5. Ben Hoffman, 3:56:21

Ergebnisse Damen

1. Heather Wurtele, 4:17:58
2. Meredith Kessler, 4:19:27
3. Jodie Swallow, 4:21:32
4. Annabel Luxford, 4:22:40
5. Alicia Kaye, 4:23:12

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Fotos: Ingo Kutsche, triathlon.de

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