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Ironman 70.3 Schweiz: Boris Stein siegt in Rapperswil

1. Juni 2014 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche,   freiRapperswil, 1. Juni 2014 – Boris Stein demonstrierte beim Ironman 70.3 Switzerland seine Radstärke, fuhr einen Rückstand nach dem Schwimmen auf und ließ sich beim Laufen nicht beirren. Im Rennen der Damen brach Daniela Ryf Nicola Spirigs Serie aus sechs Siegen bei sechs Starts. Die Schweizerin musste sich zudem Emma Pooley geschlagen geben.


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Ein siebenköpfiges Grüppchen bestehend aus Jan Van Berkel, Francisco Fernandez und Maik Aigroz, Ruedi Wild, Georg Potrebitsch, Ronnie Schildknecht und Sebastian Neef verließ den Zürichsee nach rund 23 Minuten. Ein weiterer, dicht gedrängter Pulk war ihnen weniger als eine Minute später auf den Versen. Stete Führungswechsel in der Spitzengruppe hielten das Tempo hoch. Ihr nächster Verfolger: Boris Stein. Der hatte sich nach 60 Kilometern herangekämpft, flog durch die Konkurrenz und setzte sich zusammen mit Jan van Berkel vom Rest ab. Bis zum Wechsel kam so ein Vorsprung von über 40 Sekunden heraus.

Foto: Ingo Kutsche, freiFast wie auf dem Radkurs, ließ Stein den Gang beim Laufen stehen – und scheinbar war der eine Stufe höher als der der Konkurrenz. Nach 3:44:42 Stunden gehörte der Sieg ihm. Ruedi Wild und Maik Aigroz mussten sich mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben. Erfreulich auch: Neben vier Schweizern fanden sich noch vier weitere Deutsche unter den Top Ten: Andreas Dreitz (6.), Sebastian Neef (7.), Georg Potrebitsch (9.), Michael Göhner (10.)

Nicola Spirig Dritte

Céline Schärer, Daniela Ryf und Michelle Vesterby führten das Damenfeld in die erste Wechselzone. Etwas überraschend: Nicola Spirig stieg mit fast zwei Minuten Rückstand beim Schwimmen als Vierte auf das Rad. Daniela Ryf setzte sich sofort von ihren Konkurrentinnen ab. Zwölf Minuten fuhr sie auf ihre nächste Verfolgerin heraus. Das war immerhin keine geringere als Emma Pooley, Weltmeisterin im Einzelzeitfahren 2010. An diesem Vorsprung war natürlich auch auf der Laufstrecke nichts mehr zu rütteln. Nach 4:00:14 Stunden feierte sie den Sieg. Hinter ihr Emma Pooley und Nicola Spirig.

Ergebnis Herren

1. Boris Stein, 3:44:42
2. Ruedi Wild, 3:45:31
3. Mike Aigroz, 3:46:31
4. Ronnie Schildknecht, 3:47:42
5. Jan van Berkel, 3:49:28

Ergebnisse Damen

1. Daniela Ryf, 4:00:14
2. Emma Pooley, 4:12:01
3. Nicola Spirig, 4:21:17
4. Michelle Vesterby, 4:23:19
5. Alexandra Tondeur, 4:31:39

Zu den Ergebnissen.

Foto: Ingo Kutsche

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