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Ironman 70.3 Norwegen: Thomschke löst WM-Ticket

7. Juli 2015 von Christine Waitz

Finisherpix,   einmaligHaugesund, 5. Juli 2015 – Beim Ironman 70.3 Norwegen konnte Markus Thomschke, wie auch beim Ironman 70.3 UK, erneut mit der schnellsten Radzeit aufwarten. War es in England vor drei Wochen kein geringerer als Javier Gomez, dem er sechs Minuten abnehmen konnte, reichte es in Norwegen zum Streckenrekord und mit einem zweiten Platz hinter Ritchie Nicholls zur WM-Quali.


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Finisherpix, einmaligEin Schritt zurück – war noch vor einem halben Jahr der Plan Thomschkes, um in der Saison 2015 zwei Schritte nach vorne gehen zu können. Das bedeutete erst einmal weg von den Langdistanzen, und Konzentration auf die Mitteldistanzen, um Tempo zu trainieren. Mittlerweile zeigt sich Thomschke  glücklich über diese Entwicklung. Auch weil die Abstände beim Schwimmen immer kürzer nach vorne werden. „Die Wochen der Anspannung sind endlich vorbei und die letzten Rennen sind sehr wichtige Erfolge für den Kopf. Schließlich trainiert man sehr umfangreich und bekommt erst nach solchen Rennen einen Stand über die Leistungen. Jetzt heißt es erstmal durchatmen und auf die nächsten Rennen vorbereiten. Einen großen Dank an alle Unterstützer und Sponsoren.“

Hatte er nach dem Schwimmen noch rund eine halbe Minute Rückstand auf die Spitze, lag er zur Hälfte der Radstrecke bereits in Führung und zeigte erneut seine Radform. Erst auf der Laufstrecke musste er sich dem Engländer Nicholls, der mit einer 1:09:15 Halbmarathonzeit über den Kurs flog, geschlagen geben. Dritter wurde Paul Reitmayr.

Wutti mit Sieg Nummer 2 aber ohne WM-Quali

Die Kärntnerin Eva Wutti konnte nur eine Woche nach ihrem Sieg beim Ironman Austria auch den Ironman 70.3 Haugesund in Norwegen gewinnen. Sie verwies die Britin Susie Cheetham mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Den dritten Platz holte sich die Tschechin Radka Vodickova mit einer Zeit von 4:21:38.

„Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich mir am Rad schwer tue. Deshalb habe ich mich zurückgenommen und für das Laufen geschont. Meine Laufform war ja schon in Klagenfurt gut. Der Kurs in Haugesund ist sehr abwechslungsreich und macht wirklich Spaß, der Sieg nur eine Woche nach Klagenfurt ist unglaublich. Jetzt brauche ich einmal Urlaub“, sagte Wutti nach dem Rennen.

Für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Zell am See-Kaprun ist Wutti trotz ihres Doppel-Sieges allerdings noch nicht qualifiziert. Nur die ersten 35 Damen der Ironman 70.3 Pro Ranking-Rangliste sind eingeladen. „Ich konnte durch meine Verletzungen ja erst zwei Rennen bestreiten und muss hoffen, dass andere absagen.“

Ergebnisse Herren

1. Richie Nicholls, 3:52:03
2. Markus Thomschke, 3:53:24
3. Paul Reitmayr, 3:56:29
4. Gudmund Snilstveit, 3:58:16
5. Allan Steen Olesen, 3:58:58

Ergebnisse Damen

1. Eva Wutti, 4:15:32
2. Susie Cheetham, 4:18:53
3. Radka Vodickova, 4:21:38
4. Asa Lundström, 4:22:10
5. Mette Moe, 4:22:10

Zu den Ergebnissen.

Fotos: Finisherpix

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