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Ironman 70.3 North American Championship St. George: Sanders und Wurtele siegen, Kienle auf zwei

9. Mai 2016 von Christine Waitz

Ingo Kutsche, freiSt. George, 8. Mai 2016 – Auch in Utah schien der Wettergott an diesem Wochenende kein Freund der Triathleten. Regnerisches und stürmisches Wetter bestimmte die Ironman 70.3 North American Championship. Während Sebastian Kienle ein Rennen mit „Sonne und Regen“ ablieferte und am Ende mit Platz zwei doch ganz zufrieden war, musste sich Michael Raelert mit einem achten Platz abfinden. Die Siege trugen Lionel Sanders und Meredith Kessler davon.


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Eine große Spitzengruppe mit Cameron Dye, Tim O’Donnell, Michael Raelert, Manuel Küng, Brian Fleischmann, Sylvain Sudrie und Brett McMahon Sand verließ nach wenig mehr als 23 Minuten das Hollow Reservoir. Sebastian Kienle kam nach 25:45 Minuten aus dem Wasser, während Konkurrent Lionel Sanders mit einer Schwimmzeit von 27:39 Minuten nicht den besten Start erwischte.
Dass das jedoch nicht dramatisch ist, zeigte der Kanadier auf der Radstrecke recht schnell. Während Tim O’Donnell, Michael Raelert, Matt Chrabot und  Sylvain Sudrie versuchten, das Feld an der Spitze zu entzerren, flogen die zwei starken Radfahrer Sanders und Kienle von hinten heran. Kienles 2:06:30 sollte in der zweiten Wechselzone schon eine starke Marke sein. Doch Sanders 2:03:57 war eine unschlagbare Leistung. So stellte der Kanadier mit 51 Sekunden Vorsprung auf Kienle das Rad ab. Raelert, O’Donnell, Collington und Dye ließen danach fast zwei Minuten auf sich warten.

Kienle hielt sich zunächst hartnäckig hinter Sanders, musste jedoch auf den abschließenden Kilometern noch etwas Zeit einbüßen. Weniger gut erging es Michael Raelert, der noch als Dritter vom Rad gestiegen war. Er hatte auf der Laufstrecke nicht den besten Tag erwischt und wurde Platz für Platz durchgereicht. Nach der deutlich besten Radzeit legte Sanders mit 1:13:30 Stunden auch noch den besten Laufsplit hin und siegte mit fast drei Minuten Vorsprung vor Kienle. „Ein bisschen Regen und ein etwas Sonnenschein, das beschreibt das Wetter und auch mein Rennen ganz gut. Natürlich hätte ich sehr gerne gewonnen, aber zumindest weiß ich, dass ich mich auf einem sehr guten Weg befinde,“ resümiert er nach dem Rennen. Platz drei schnappt sich Joe Gambles. Michael Raelert über den achten Rang: „Es sollte absolut nicht sein. Im entscheidenden Moment hat es bei mir heute einfach gefehlt für ganz nach vorne.“

Wurtele mit starkem Endspurt

Meredith Kessler und Holly Lawrence führten das Rennen nach dem Schwimmen an. Die kanadische Titelverteidigerin Heather Wurtele kam mit knapp eineinhalb Minuten Rückstand aus dem Wasser. Auf der Radstrecke lieferten sich zunächst entsprechend Lawrence und Kessler ein Duell an der Spitze, während sich Wurtele mit Tagesbestzeit von 2:22:33 Stunden kontinuierlich nach vorne arbeitete. Kurz vor dem Wechsel übernahm sie so die Führung von Holly Lawrence. Die Britin machte es der Titelverteidigerin auf der Laufstrecke nicht einfach und blieb hartnäckig hinter ihr. Erst auf den letzten Kilometern wurde klar, dass auch 2016 Wurtele den Sieg holen sollte. Kessler sicherte sich Platz drei nach Holly Lawrence.

Ergebnisse Männer

1. Lionel Sanders, 3:48:18
2. Sebastian Kienle, 3:51:10
3. Joe Gambles, 3:53:26
4. Kevin Collington, 3:54:40
5. Brent McMahon, 3:54:46

8. Michael Raelert, 3:57:57

Ergebnisse Frauen

1. Heather Wurtele, 4:16:48
2. Holly Lawrence, 4:18:04
3. Meredith Kessler, 4:22:02
4. Magali Tisseyre, 4:24:36
5. Ellie Salthouse, 4:26:52

Zu den Ergebnissen.

Foto: Ingo Kutsche

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