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Ironman 70.3 Mallorca: Wer hat seine Hausaufgaben am besten gemacht?

10. Mai 2014 von Christine Waitz

Ingo Kutsche,   freiAlcudia, 10. Mai 2014 – Nur noch wenige Stunden, bis in der Bucht von Alcudia rund 3.600 Starter die Wettkampfsaison einläuten. Bei der vierten Auflage des Ironman 70.3 Mallorca, der mittlerweile das weltgrößte Starterfeld über die Halbdistanz aufzuweisen hat, ist einspannendes Rennen zu erwarten. Nach der Pressekonferenz war klar: Alle Favoriten haben ihre Hausaufgaben gemacht. 


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17 Profi-Damen und 44 Profi-Herren finden sich auf der Starterliste des Ironman 70.3 Mallorca, der für viele von ihnen den Einstieg in die Saison 2014 darstellt. Dementsprechend wollte sich keiner der Sportler bei der Pressekonferenz aus dem Fenster lehnen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, lautete der einstimmige Tenor. In wenigen Stunden wird sich zeigen, wer die Zusatzaufgabe auch absolviert hat.

Australische Favoritin

Ingo Kutsche, freiMit der Hawaii-Dritten des letzten Jahres liegt die Favoritenrolle im Rennen der Damen wohl bei Liz Blatchford. Sie war zwar längere Zeit verletzt, ist nun jedoch wieder im Training. Seit einer Woche ist sie bereits auf Mallorca, eine Premiere für die englische Sportlerin, und hat den Kurs ausgiebig getestet. Mehr als ein „Ich freue mich auf das Rennen“, ließ sie sich jedoch nicht entlocken.
Auch ihre stärkste Konkurrentin, Sofie Goos, wollte sich nicht recht festlegen, wenn es um ihre Siegeschancen ging. „Beim Ironman Texas habe ich mir im Vorfeld null Prozent Siegeschancen eingeräumt und habe gewonnen. Seitdem bin ich etwas vorsichtiger!“. Am Ende legte sich die Belgierin dann aber doch fest. „Null Prozent“, meinte sie mit einem Augenzwinkern.
Die deutsche Hoffnung auf einen Podiumsplatz, Natascha Schmitt ist bester Dinge für ein gutes Rennen. Sie kennt den Kurs bereits aus zwei Teilnahmen, die immerhin mit Rang drei und Rang fünf endeten.

Vorbereitungsrennen für die Männer

BY5C7572Europameister Eneko Llanos saß seelenruhig zwischen seinen Konkurrenten Jan Raphael und Andreas Raelert. Die Stimmung war gut, alle waren sich einig. „Das ist ein Vorbereitungsrennen und wir sind noch keine 100 Prozent fit“. Auf den Punkt brachte es dann jedoch Andreas Raelert: „Auch wenn Eneko nur 98 Prozent abruft, dann müssen sich alle anderen warm anziehen“. Er selbst hofft dann 100 Prozent zeigen zu können, muss jedoch mit starker Konkurrenz rechnen.
Neben Raphael und Llanos finden sich Bart Aernouts, Ivan Rana, Jan van Berkel und einige mehr auf der Starterliste.

Wer die Eins mit Stern an diesem Tag für seine Hausaufgaben verdient hat, erfahrt ihr auf der Website des Veranstalters.

Zur Website des Veranstalters.

Fotos: Ingo Kutsche

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