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Ironman 70.3 Mallorca: Dreitz die Zweite

10. Mai 2014 von Christine Waitz

triathlon.de, freiAlcudia, 10. Mai 2014 – Strahlender Sonnenschein und glasklares, blaues Meer begrüßten die Sportler zum Auftakt der Rennsaison beim Ironman 70.3 Mallorca. Ein Feuerwerk brannte nur zwei Wochen nach seinem Sieg bei der Challenge Fuerteventura, Andreas Dreitz ab. Mit überlegener Radleistung siegte er vor Bart Aernouts und Andreas Raelert. Das Damenrennen entschied Titelverteidigerin Hütthaler für sich.


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Nach 20:20 Minuten führte Benjamin Sanson das Feld der Profimänner nach dem 1,9 Kilometer langen Schwimmen in der Bucht von Alcudia zur ersten Wechselzone. Einen Vorsprung von einer Minute hatte der Franzose herausgeschwommen. Auf Rang vier folgte mit Ivan Rana der erste Topfavorit, Andreas Raelert hatte nach 21:55 Minuten als Siebter wieder festen Boden unter den Füßen. Jan Raphael und Andreas Dreitz folgten auf Platz 12 und 13.

Mit Kurzdistanz-Tempo bewegte sich Liz Blatchford durch das Wasser, benötigte 23:30 Minuten für das Schwimmen und war damit über eine Minute schneller als Carolyn Hayes. Natascha Schmitt lief zusammen mit Lisa Hütthaler auf Platz sechs nach 25:14 Minuten in die Wechselzone.

Dreitz in Topform

Ein einründiger 90 Kilometer langer Radkurs stand den Sportlern nun bevor. Belastungsprobe auf der Radstrecke sollte der Anstieg zum Kloster Lluc werden, der sich bereits nach 30 Kilometern erstreckte. In seiner Paradedisziplin zeigte Andreas Dreitz, nach der Challenge Fuerteventura vor zwei Wochen, erneut, dass seine Form Spitzenklasse ist. „Ich wusste, dass ich in guter Form bin, aber so viel hatte ich mir heute nicht erwartet. Ich habe am Anstieg mein Glück versucht und konnte wegfahren“, meint der Sieger bei der Pressekonferenz. Er fuhr 2:35:16 Stunden und damit über sechs Minuten schneller als die Verfolgergruppe, die aus sechs Athleten inklusive Raelert, Llanos, Aernouts, van Berkel und Halksworth bestand.

Lisa Hütthaler hatte im Rennen der Damen die Führung übernommen – auf dem Rad konnte ihr niemand folgen. Ihr folgte Liz Blatchford mit über zwei Minuten Rückstand, auf Rang drei konnte sich Laura Philipp positionieren.

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Dreitz zieht’s durch

Kaum ein Zweifel bestand am Sieg von Andreas Dreitz, als er auf die Laufstrecke ging. Mit dynamischem und stabilen Schritt spulte er die 21 Kilometer herunter, verlor zwar etwas an Vorsprung, lief aber lächelnd nach 3:51:38 Stunden durch das Ziel – Dreitz die Zweite! „Ich dachte mir, das mache ich einfach nochmal“, witzelt er nur zwei Wochen nach seinem Sieg auf Fuerteventura. Hinter ihm war ein Zweikampf zwischen Andreas Raelert und Bart Aernouts entbrannt, den der Belgier mit einem stabilen Lauf für sich entschied. Raelert zeigte sich dennoch zufrieden: „Ich hatte ein gutes Rennen und freue mich auf dem Podium stehen zu können!“

Ingo Kutsche, freiDie Titelverteidigerin ließ sich auch in diesem Jahr den Sieg nicht nehmen. Lisa Hütthaler siegte in 4:18:50. Sofie Goos arbeitete sich beim Laufen an die Konkurrenz heran und konnte Liz Blatchford noch abfangen. „Ich sah, dass Liz beim Laufen zu kämpfen hatte und dachte mir, dass ich sie noch einholen könnte.“ Mit nur wenig Rückstand ist die junge Nachwuchsathletin Laura Philipp fast schon in der Spitze angekommen. Nach 4:30:49 erreichte sie als Vierte das Ziel. Ihr folgten mit Astrid Ganzow und Laura Philipp zwei weitere Deutsche.

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Ergebnisse Männer:

1. Andras Dreitz, 3:51:38
2. Bart Aernouts, 3:53:33
3. Andreas Raelert, 3:53:49
4. Eneko Llanos, 3:56:20
5. Ivan Rana, 3:56:52

Ergebnisse Damen:

1. Lisa Hütthaler, 4:18:50
2. Sofie Goos, 4:27:58
3. Liz Blatchford, 4:29:32
4. Laura Philipp, 4:30:49
5. Astrid Ganzow, 4:32:16
6. Natascha Schmitt, 4:33:36

Zu den Ergebnissen.
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Fotos: Ingo Kutsche

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