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Ironman 70.3 Luxemburg: Kleines aber feines Profifeld verspricht Spannung

5. September 2013 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche,   frei1.300 Athleten aus 49 Nationen treffen sich am Wochenende im kleinen Großherzogtum Luxemburg. Dort lockt nicht etwa eine exclusive Weinprobe, sondern die Erstauflage des Ironman 70.3 Luxemburg. Nicht wenige des ausgebuchten Starterfeldes werden sich in der Profiwertung messen und das Rennen als Formtest vor Kona, oder als erste Mitteldistanz überhaupt nutzen. Spannende Kämpfe sind garantiert.


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1,9 Kilometer Schwimmen in der Mosel, 90 Kilometer mit dem Rad über eine größtenteils flache Strecke und einen Halbmarathon über vier Runden durch das luxemburgische Remich erwartet die Athleten zur ersten Ironman 70.3 Veranstaltung in Luxemburg.

Dittmer und Beranek mit Siegeschancen

Foto: Thomas Wenning, freiAus deutscher Sicht wird vor allem das Damenrennen interessant werden. In der Moselregion wagt sich Anja Dittmer nach Wiesbaden erneut auf die Mitteldistanz. Spannend wird, ob die erfahrene und aktuell auf der Erfolgswelle reitende Anja Beranek der vierfachen Olympiateilnehmerin Paroli bieten kann. Mit um die Ränge wird auch Jungprofi Natascha Schmitt spielen, die ebenso wie die Belgierin Sofie Goos, ein Auge auf das Podium haben wird.

Reichel angriffslustig

Ingo Kutsche freiAls heißes Eisen im Männerrennen präsentiert sich Horst Reichel: „Ich spüre, dass ich fit bin. Nach dem ganzen Training der letzten Wochen habe ich mich jetzt erholt und freue mich auf das Rennen am Sonntag.“ Dort wird er auf den Luxemburger Dirk Bockel treffen, der im Juli in einer Fabelzeit von 7:52 Stunden die Challenge Roth gewinnen konnte. „Dirk zu schlagen wird schwer“, gesteht Horst Reichel. „Aber unmöglich ist es nicht!“ Dabei darf auch Axel Zeebroek nicht vergessen werden: der Vierte des Ironman Frankfurt wird nahe der Heimat eine besonders gute Leistung abrufen wollen.

Top Drei als Ziel

Eine Platzierung in den Top-Drei-Rängen hat sich Reichel jedoch als Ziel gesetzt. „Dirk schwimmt und fährt immer sehr schnell“, weiß Reichel, dem vor allem die schnelle Radstrecke entgegen kommt und der seine Chance beim Laufen wittert: „Nur beim Laufen ist Dirk immer etwas langsamer als die anderen Top-Athleten.“
Bereits einen Tag später reist Reichel nach Mallorca, um sich dort mit seinen Team-Kollegen gezielt auf die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii vorzubereiten.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Ingo Kutsche, Thomas Wenning

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