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Ironman 70.3 Jönköping: Zeitstrafe verhindert möglichen deutschen Doppelsieg

11. Juli 2016 von Christian Bottek

Lukas Bartl,   freiBei der Erstauflage des Ironman 70.3 konnten sich Andi Dreitz und Jodie Swallow durchsetzen. Während der Sieg von Swallow im Frauenrennen nur kurz gefährdet schien, lieferten sich die Männer auf dem Rad ein spannendes Rennen. Gerade für die deutschen Herren scheint Schweden eine gute Adresse zu sein. Insgesamt konnten sich vier von ihnen unter den Besten sechs im Ziel platzieren, wobei eine Zeitstrafe einen möglichen deutschen Doppelsieg verhinderte.


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Swallow mit starkem Schwimmen

Mit 24:08 Minuten im Wasser, zeigte Jodie Swallow von Beginn an ein sehr starkes Rennen. Mit ihrer Schwimmzeit brachte sie auch einige männliche Profis zum Staunen und sicherte sich im Schwimmen den achten Gesamtrang. Auf dem Fahrrad wurde es dann noch einmal spannend und Swallow fuhr Schulter an Schulter mit ihrer Landsfrau Kimberley Morrison Richtung zweiter Wechselzone. Diese konnte mit einem knappen Vorsprung von drei Sekunden früher mit ihrem Wechsel beginnen, doch dank eines etwas schnelleren Wechsels konnte Swallow als Erste auf die abschließenden 21,1 Kilometer gehen. Beim Laufen zeigt sie eine erneut starke Leistung und konnte sich so einen ungefährdeten Sieg sichern.

Dreitz sichert sich Sieg auf dem Rad

Lukas Bartl, freiMit der besten Rad- und Laufzeit bei der Premiere in Schweden präsentierte sich Andi Dreitz in starker Form. Nach der guten Vorstellung des Österreichers Martin Bader im Wasser, startete der an zehnter Stelle aus dem Wasser kommende Dreitz zusammen mit Frederik Van Lierde und James Cunnama die Aufholjagd auf der Radstrecke. Ab Kilometer 20 wurde das Rennen durch ständige Wechsel an der Führung durch die drei Verfolger, sowie den Deutschen Florian Seifert, geprägt. Erst gegen Ende der Radstrecke konnte sich der spätere Sieger ein klein wenig absetzen und ging als Erster, dicht gefolgt von Cunnama, auf die Laufstrecke. Am Ende konnte Dreitz, dank der besten Laufzeit, einen souveränen Sieg bei der Erstauflage des Ironman 70.3 in Schweden feiern. Lediglich beim Kampf um Platz zwei wurde es nocheinmal spannend. Kurz vor dem Ziel konnte Frederik van Lierde, welcher gerade erst von einem Schlüsselbeinbruch genesen ist, den an zweiter Stelle platzierten Cunnama überholen und ein gelungenes Comeback feiern.

Zeitstrafe verhindert Podestplatz

Mit den Plätzen vier bis sechs sorgten Patrick Dirksmeier, Florian Seifert und Timo Bracht für einen insgesamt guten Auftritt der deutschen Männer in Schweden. Lediglich Dirksmeier dürfte mit seiner Platzierung nicht zufrieden sein. Eine fünfminütige Zeitstrafe verhinderte eine bessere Platzierung des 32-Jährigen. Nach einer soliden Leistung von Timo Bracht, geht es für ihn nun um die Vorbereitung auf den Ironman Zürich, welcher in zwei Wochen auf seinem Weg nach Hawaii auf ihn wartet.

Mehr dazu: Timo Bracht auf Punkte-Jagd in Zürich.

Ergebnisse Herren:

  1. Andreas Dreitz, 3:49:45
  2. Frederik Van Lierde, 3:52:40
  3. James Cunnama, 3:53:01

Ergebnisse Damen:

  1. Jodie Swallow, 4:19:19
  2. Åsa Lundström, 4:24:58
  3. Kimberley Morrison, 4:25:20

Alle weiteren Ergebnisse.

Fotos: Lukas Bartl

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