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Ironman 70.3 Italy: Reichel mit schnellen Beinen

10. Juni 2013 von Christine Waitz

Foto: POWER HORSE Triathlon TeamPremiere bei der Premiere. Horst Reichel holte sich bei der Erstaustragung des Ironman 70.3 Italien seinen ersten Titel über die Halbdistanz. Seinem Ziel, der Hawaii Qualifikation ohne Langdistanz im Sommer, ist er damit um einige wichtige Punkte näher. Bei den Damen zeigte Erica Csomor, dass ihr das italienische Pflaster liegt.


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Marko Albert und Manuel Küng setzten an diesem Tag die Maßstäbe in der Auftaktdisziplin. Nach 23:46 Minuten erreichten sie bereits den ersten Wechsel. Die zweite Verfolgergruppe mit Reichel, Alessandro Degasperi und Daniel Fontana hatte sich zwei Minuten Rückstand aufbrummen lassen.

Reichel mit perfektem Lauf

Der Schweizer Küng bezeugte auch auf dem Rad seine Siegesambitionen. Mit einer Radzeit von 2:13:42 legte er mit Abstand die beste Leistung auf das italienische Parkett und stieg mit über fünf minütiger Führung vom Rad. Die Verfolgergruppe ließ sich jedoch davon nicht beeindrucken. Setzte zunächst Alessandro Degasperi zur Aufholjagd an, spielte in der zweiten Marathonhälfte Horst Reichel seine verbliebenen Kräfte aus und übernahm nur drei Kilometer vor dem Ziel die Führung.

Ganz freiwillig war diese Taktik jedoch nicht. Nach 40 Kilometern auf der mit 1.000 Höhenmetern gespickten Radstrecke verpasste Reichel eine Verpflegungsstation und konnte seine Wasser-Vorräte nicht auffüllen. „Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, nach der Hälfte zu attackieren“, gibt Reichel Einblicke in seine Taktik. „Aber in der Mittagshitze war es abartig heiß und da ich nichts mehr zu trinken hatte, entschied ich in der Gruppe zu bleiben.“ Eine Entscheidung, die sich auf der Laufstrecke bezahlt machen sollte. Denn nach einem schnellen Wechsel stürmte er als erste auf die Laufstrecke. Danach musste er die Führung allerdings wieder abgeben, wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. „Wir sind eigentlich alle zu schnell los gelaufen. Nach zehn Kilometern konnte ich dann wieder einen Platz gut machen.“ Bei Kilometer 18 – nur drei Kilometer vor dem Ziel – dann die finale Attacke. „Ich konnte noch zwei Jungs stehen lassen und sogar noch einen Vorsprung von einer Minute herauslaufen.“Degasperi konnte Reichel nicht mehr gegenhalten. Nach 4:02:04 Stunden konnte der Deutsche seinen ersten 70.3 Sieg feiern.

Csomors Zweiter Sieg in zwei Wochen

Bereits bei der Challenge Rimini vor vierzehn Tagen zeigte die Ungarin, das ihre Form über die Halbdistanz gut ist. Das italienische Pflaster scheint ihr zu liegen.
Mit achtminütigem Rückstand nach dem Schwimmen, auf das führende Schweizer Duo Celine Schärer und Rahel Küng, stieg Csomor als Fünfte auf das Rad. Vor ihr befanden sich noch Miranda Tomenson und Tamsin Lewis. Letztere setzte sich trotz Radsturz in der Vorwoche schnell in die Führungsposition und stieg nach 2:30:40 vom Rad. Doch Csomor spielte ihre bekannte Stärke aus und rang der Engländerin laufend Minute um Minute ab. Zwei Kilometer vor dem Ziel war der Vorsprung dahin und die Ungarin sicherte sich nach 4:33:18 den Sieg.

Ergebnisse Herren

1. Horst Reichel, 04:02:04
2. Alessandro Degasperi, 04:03:12
3. Manuel Küng, 04:03:32
4. Daniel Fontana, 04:06:21
5. Clemente Alonso-McKernan, 04:08:47

Ergebnisse Damen

1. Erika Csomor, 04:33:18
2. Tamsin Lewis , 04:33:39
3. Michi Herlbauer, 04:40:25
4. Rahel Küng , 04:41:29
5. Ruth Brennan Morrey, 04:42:04

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Foto: Power Horse Triathlon Team

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