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Ironman 70.3 Bahrain: Ryf knackt den Millionen-Jackpot

5. Dezember 2015 von Christine Waitz

Delly Carr,   einmalig5. Dezember 2015 – Daniela Ryf schreibt erneut Triathlon-Geschichte. Beim Ironman 70.3 Bahrain setzte sie nicht nur ihre beeindruckende Siegesserie fort, sondern holte sich auch das bis dahin nicht dagewesene Rekord-Preisgeld von einer Million Dollar. „Ich musste wirklich kämpfen, um in den letzten Wochen fokussiert zu bleiben“, äußerte die Schweizerin im Ziel erleichtert.


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Der Ironman 70.3 Bahrain war das letzte der drei Rennen der Triple Crown-Serie. Lediglich Ryf hatte noch die Chance den Jackpot abzuräumen. Denn nur wer alle drei Siege holte, sollte den millionenschweren Bonus erhalten. Den Challenge Dubai und die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft hatte Ryf bereits in der Tasche.

Der Tag begann jedoch turbulent: Aufgrund der starken Strömungen nach einem Sturm musste der Schwimmpart abgesagt werden. Ein glücklicher Auftakt für Ryf, die in ihren starken Disziplinen zu Lande erst recht niemanden mehr fürchten musste. Lediglich den Sprint zum Rad konnte Caroline Steffen für sich entscheiden. Dann jedoch dominierte ihre Landsfrau erneut ohne Zweifel. Ein fünf Minuten schnellerer Rad- und ein vier Minuten schnellerer Laufsplit, als die der Zweitplatzierten Caroline Steffen, machten Ryf nach 3:28:20 Stunden zum Million-Dollar-Baby. Steffen hatte auf der Laufstrecke noch Asa Lundstrom überholt, die mit der zweitschnellsten Radzeit des Tages glänzte und am Ende Rang Drei belegte.

Delly Carr, einmalig

„Ich musste wirklich kämpfen, um in den letzten Wochen fokussiert zu bleiben“

„Die letzten sechs Wochen nach Kona, habe ich mich nur auf dieses Rennen konzentriert. Ich bin so froh, dass ich erneut Stärke beweisen und den Sieg holen konnte“, so Ryf im Ziel. „Ich bin so dankbar diese Chance bekommen zu haben. (…) Die letzten Wochen waren nicht leicht. Ich musste wirklich kämpfen, um den Fokus zu behalten.“

Ryfs Landsfrau Caroline Steffen machte den Doppelsieg für das Bahrain Endurance Team perfekt und zeigte sich erfreut „Ich bin wirklich froh, dass die Saison jetzt vorbei ist. Ich hatte gehofft unter die ersten Drei zu kommen und bin ziemlich glücklich damit. Es ist eine großartige Sache, ein Jahr so zu beenden.“

Aernouts entschlossen Richtung Sieg

Auch im Männerrennen zeigte sich Einer von Beginn an entschlossen. Bart Aernouts machte vom Start weg Tempo auf dem Rad und konnte bald eine kleine Lücke zur Konkurrenz herausfahren. Nach 1:56:19 Stunden war er bereits beim Wechsel. Brent McMahon folgte über zwei Minuten später, Antony Costes führte die erste größere Verfolgergruppe auf die Laufstrecke.

Während Aernouts sich vorne stark hielt, stürmten Zwei mit hohem Tempo Richtung Podium: James Cunnama und Ruedi Wild. Während der Schweizer mit dem schnellsten Laufsplit des Tages bald den zweiten Platz eroberte und sich zunehmend nach vorne kämpfte, musste Cunnama etwas Tempo herausnehmen. Am Ende Lief Ruedi Wild sogar als Erster über die Ziellinie. Aufgrund des „Rolling-Start“ am Morgen, und Aernouts spätere Startzeit, hatte der Belgier jedoch die schnellere Gesamtzeit und konnte sich über den Sieg freuen. Platz drei ging an James Cunnama.

Ergebnisse Damen

1. Daniela Ryf, 3:28:20
2. Caroline Steffen, 3:37:45
3. Asa Lundstrom, 3:39:35
4. Jodie Swallow, 3:49:08
5. Caroline Livesey, 3:57:14
6. Lucie Zelenkova Reed, 4:06:05

Ergebnisse Herren

1. Bart Aernouts, 3:11:15
2. Ruedi Wild, 3:12:26
3. James Cunnama, 3:13:54
4. David Plese, 3:15:24
5. Brent McMahon, 3:15:38

Zu den Ergebnissen.

Foto: Delly Carr / Bahrain ENDURANCE Media

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