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Interview mit Svenja Bazlen: In Peking geht es für die Stuttgarterin noch einmal um alles oder nichts

9. September 2011 von Meike Maurer

Am Wochenende steht das Finale der Dextro Energy Triathlon Weltserie in Peking an. Mit dabei ist auch wieder die 27-jährige Svenja Bazlen aus Stuttgart, die dieses Jahr im Weltcup eine sehr konstante Leistung gebracht hat und auch nur um haaresbreite am Olympiaticket in London vorbeigeschrammt ist. Wir haben mir ihr kurz vor dem Rennen in Peking noch einmal gesprochen – über ihre Saison, ihre Ziele und das Material, mit dem sie im Rennnen unterwegs ist.


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Wenn am Sonntag, dem 11. September um 13.3o Uhr Ortszeit im Triathlon-Stadion vor den Toren Pekings der Startschuß zum Rennen der weiblichen Elite ertönt, geht es für Svenja Bazlen um mehr als eine gute Wettkampf-Platzierung. Nach einer bisher sensationellen Saison liegt die deutsche Athletin, die diese Saison die konstanteste Leistung der deutschen Damen gebracht hat, derzeit auf Rang 12 der Gesamtwertung. Bazlen könnte damit eigentlich zufrieden sein. Doch ehrgeizig wie sie ist, hofft sie sich im Finale noch etwas nach vorne schieben zu können: „am Saisonende in den Top Ten der Welt zu sein wäre schon ein Knaller“. Nicht nur dieses Ziel hat sich die 27-jährige gesetzt. Auch die Olympia-Qualifikation ist ein großes Thema. Bazlen würde es gerne ihrer Nationalmannschaftskollegin Anja Dittmer gleich tun, die sich beim Rennen in London vor vier Wochen bereits den ersten Startplatz gesichert hat. Auf dem olympischen Kurs von Peking 2008 hat Bazlen am Sonntag nun die Chance – mit einem Platz unter den besten 15 – ebenfalls ein Ticket für London 2012 zu ergattern.

Die Strecke kommt Bazlen jedenfalls entgegen, ist es doch sowohl beim Radfahren als auch beim anschließenden 10-Kilometer-Lauf recht bergig. Nicht nur die Strecke, auch das Starterfeld ist als anspruchsvoll zu bezeichnen. Die besten Athletinnen haben gemeldet und ein heißer Kampf um die WM-Krone und die Platzierungen ist sicher. Svenja Bazlen ist seit vergangenem Samstag in Peking. Die Vorbereitungen laufen rund und sie schaut recht optimistisch auf’s anstehende Rennen: „nach der Akklimatisation fühle ich mich ganz gut und ich freue mich auf’s anstehende Rennen. Der olympische Geist ist hier tatsächlich noch ein  bissl zu spüren und ich bin gespannt ob er mich vielleicht sogar ein wenig anschieben kann“.

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