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Interview: Max Longrée über ein hartes Jahr 2010

28. Dezember 2010 von Meike Maurer

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Wer hatte die Idee, die Saison 2010 mit gleich drei Ironman-Rennen zu beschließen? Warum macht man drei Langdistanzen in nur drei Wochen und würdest du das im nach hinein noch mal genauso machen?

Die Idee kam eben aus dem Verlagen, endlich wieder Rennen machen zu können und eben diese Erfahrung zu machen. Mir war dabei aber klar, dass ich bei diesem Pensum und bei so stark besetzten Rennen, nicht einfach so leicht aufs Podium kommen könnte.

Nein, definitv werde ich dieses Pensum nicht mehr machen. Nach dem Double nur wenige Wochen zuvor, was auch nicht spurlos an mir vorbeigegangen ist, muss ich sagen: Es war einmalig und ich werde es nicht mehr tun, aber ich möchte es auch nicht mehr missen.

Ich war in jeglicher Hinsicht am Limit! Allein die Reiseplanung und Durchführung – Roadtrips, Busreisen, Fährreisen, die vielen Flüge. All das mit dem ganzen Equipment, und mit geschundenem Körper. Ein riesiges Abendteuer.

Ich hab soviel über meinen Körper, meine Ernährung, Regeneration usw. gelernt, das ist wirklich den Benefit daraus im kommenden Jahr nutzen möchte.

Was sind deine Ziele für 2011 und wie schätzt du deine Chancen ein, im Oktober auf Hawaii dabei zu sein, nachdem die WTC die Regeln geändert hat? Wie viele Punkte hast du schon und auf welchem Platz bist du gerade im Ranking?

2011 wird unter dem Focus Hawaii stehen. Meine Quali ist nahezu sicher. Mit Rang 12 im Ranking der WTC und über 2.600 Punkten, bin ich ja quasi „durch“. Jetzt muss ich das Schwimmen verbessern, auf dem Rad mache ich mir keine Sorgen und mein Laufen muss schneller werden. Wenn das Schwimmen stimmt und ich ein wenig Glück in Rennverlauf habe, ist alles möglich.

Außerdem stehen jetzt alle unter enormen Zugzwang, Punkte zu sammeln. Ich denke, wir werden aufgrund der neuen Regeln viele ausgebrannte Athleten im Oktober am Pier sehen. Ich wiederum kann meine Saison spät beginnen.

Danke Max für das interessante Interview und viel Gesundheit und Erfolg für 2011.

Hier geht`s zur Homepage von Max



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