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Intelligente Kleidung: Trainingspartner zum Anziehen

26. September 2014 von Christine Waitz

Myontec,   einmaligVor wenigen Jahren noch Sciencefiction, immer mehr jedoch Realität: Kleidung wird intelligent. Mittlerweile halten die Funktionsstoffe nicht nur warm und trocken, sondern kühlen gelegentlich auch, üben Druck auf die richtigen Stellen aus und, ganz neu, analysieren die Leistung des Sportlers. Wir haben uns die intelligente Kleidung von Myontec angesehen.


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Bewege ich mich im richtigen Trainingsbereich? Sollte ich Pause machen, oder geht noch etwas? Klar, all diese Dinge lassen sich via Pulsmesser und Co. und natürlich mit etwas Körpergefühl steuern. In Zukunft jedoch kann das auch die Kleidung übernehmen. Vom hautengen Stöffchen kommt der Kommentar direkt ins Ohr: Bitte etwas ruhiger! Wir haben uns eine neue Variante der intelligenten Bekleidung angesehen.

Mbody heißt die intelligente Sportbekleidung von Myontec und treibt die Innovationen in Sachen hochfunktioneller Kleidung noch ein Stück weiter. Dank Biosignal-Sensoren, die zur Messung der Muskelaktivität dienen, kann die Innovation nämlich weit mehr als wärmen. Noch befindet sich das Produkt in den Startlöchern.

Kabellos und hautnah

Myontec, einmaligMit einem kabellosen System zur Erfassung der Muskelbelastung ausgestattet, soll Mbody sportliche Leistung analysieren können. Die intelligente Sportbekleidung misst dabei die von den Muskeln erzeugte elektrische Aktivität und überwacht Muskelbelastung, Herzfrequenz und Schrittfrequenz – egal in welcher physischen Umgebung und bei welcher Art von Aktivität. Diese Informationen werden dann analysiert, um besser zu verstehen, wie sich die körperliche Aktivität auf den Körper auswirkt, und um Technik, Muskelbalance und Effizienz zu optimieren.

Der Trainingspartner zum Anziehen

Mithilfe einer Kickstarter-Kampagne führt der Hersteller mit dem Mbody Coach zudem eine neue Funktion ein. Die Echtzeit-Audio-Coaching Funktion macht den Mbody Coach, das intelligente Sportbekleidungssystem, zu einem aktiven Trainingspartner. Informationen wie Muskelleistung und -balance, erforderliches Warmmachen, Verletzungsgefahr, Warnung vor Überlastung sowie Trainingsanweisungen werden anhand der Biosignale des Körpers überwacht und direkt akustisch an den Sportler weitergeben. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle über die Trainingsintensität.

Myontec, einmaligNetter Helfer oder was für Faule?

So verlockend die Technologie auch klingen mag, stellt sich die Frage, ob sie denn wirklich nötig ist. Natürlich ist die umgehende Rückmeldung „Du bist zu schnell unterwegs“ für manch einen Sportler eine wichtige Information. Aber sind wir ehrlich – noch bevor die Meldung der von der Kleidung generierten Stimme im Ohr erfolgt, sollte man das eigentlich bereits selbst wissen. Vorausgesetzt, man hat das nötige Körpergefühl! Eben das jedoch wird mit zunehmendem Einsatz solcher Technologien konsequent abtrainiert. Eine fatale Entwicklung, nicht nur für das Training?

Der Mbody kann ab dem 23. September zu einem Kampagnen-Preis von 159 Dollar vorbestellt werden. Im Einzelhandel wird der Mbody 499 Dollar kosten.

Zur Website des Unternehmens.

Fotos: Mbody

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