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Inferno Triathlon: Kathrin Müller ist nicht zu bremsen

23. August 2014 von Christine Waitz

Jana Wersch,   freiBei den Frauen siegte nur eine Woche nach ihrem WM-Titel die 31-jährige Kathrin Müller aus Freiburg in 9 Stunden, 19 Min. 24 Sek. vor der mehrmaligen Siegerin Nina Brenn, die auf die Gewinnerin sechs Minuten verlor.Der Sieger von 2011, Samuel Hürzeler aus Steffisburg hat den 17. Inferno Triathlon in 8 Std. 8 Min. 51 Sek. vor dem Badener Dirk Pauling mit 17 Minuten Vorsprung gewonnen. Dritter wurde der letztjährige Sieger Felix Schumann aus Bad Wimpfen.


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Bei der gleichzeitig durchgeführten Team Trophy siegte erstmals das Team Imboden Bikes aus Lauterbrunnen in 6Std. 21Min. 26 Sek. vor dem Team „Bikeholiday“.
Der Halbmarathon von Lauterbrunnen aufs Schilthorn wurde vom Vize-Schweizermeister im Berglauf, dem Berner Matthias Bieri in 2.05.51 gewonnen, sein Verfolger Werner Marti aus Grindelwald kam nur 14 Sekunden später ins Ziel. Einen spannenden Lauf lieferten sich die früheren Siegerinnen Daniela Gassmann Bahr aus Galgenen und Angela Haldimann-Riedo. Gassmann entschied den Lauf mit 2.18.14 für sich, Haldimann folgte mit einem Rückstand von 12 Minuten.

Kühle Temperaturen und Nebel

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Der Inferno Triathlon war geprägt von tiefen Temperaturen und Nebel auf dem Schilthorn. Die Wetterverhältnisse hatten die Organisatoren gezwungen, auf das Schwimmen im Thunersee zu verzichten und stattdessen einen Kurzlauf von drei Kilometern einzurichten.

Als Favorit beim Einzeltriathlon galten der Deutsche Felix Schumann und der Berner Oberländer Samuel Hürzeler. Schumann, vom Pech verfolgt mit einem Radschaden beim Aufstieg auf die Rosenlaui, konnte bis zur Laufstrecke viel Zeit wettmachen und endete als Drittplatzierter auf dem Schilthorn. Zweiter wurde Dirk Pauling, der bisher mehrfach unter den ersten zehn besten gelaufen war.

Müller nicht zu bremsen

Jana Wersch, freiNachdem Vorjahressiegerin Sonja Gerster bei den couples um einen Podestplatz kämpfte, lief das Rennen zunächst zwischen der mehrfachen Siegerin Nina Brenn und der letztjährige Dritten Barbara Schwarz aus Horgen. Bereits beim Aufstieg zur Grossen Scheidegg wurden sie von der in der Schweiz noch unbekannten Kathrin Müller überholt, der frischgebackenen Cross-Triathlon Weltmeisterin. Müller behielt die Spitze bis aufs Schilthorn und war nicht mehr einzuholen.

Die Organisatoren waren mit dem Verlauf der Rennen zufrieden, Zwischenfälle waren keine zu verzeichnen. Um Erschöpfungszustände zu verhindern wurde infolge der kalten Temperaturen die Zeitlimite in Mürren konsequent durchgesetzt. Auch die über 800 Helfer gaben wie jedes Jahr ihr Bestes, die Teilnehmer zu unterstützen.

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Jana Wersch, triathlon.de

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