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Inferno Triathlon: Felix Schumann siegt am Schilthorn

17. August 2013 von Christine Waitz

triathlon.de

Felix Schumann konnte bei hervorragenden Wetterbedingungen den 16. Inferno Triathlon gewinnen. Schumann hat das anspruchsvolle Rennen in 8:42.47 hinter sich gebracht und distanzierte den Sieger von 2009, Samuel Hürzeler um über zwei Minuten. Als Dritter folgte Roman Krebs. Bei den Frauen gab es ebenfalls eine Siegerin aus den Reihen der Favoritinnen, die 37-jährige Sonja Gerster aus Unterseen, die 9:41:04 Stunden benötigte.


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Bei fast wolkenlosem Himmel und einer Wassertemperatur von 18 Grad stiegen die 353 Einzeltriathleten, darunter 58 Frauen, plus die Schwimmer der 214 Teams in den Thunersee, der mit wenig Wellengang die Grundlage bildete, um eine schnelle Zeit nach Oberhofen zu schwimmen. Mit 38 Min. 53 Sek. stieg der Zürcher Andrea Salvisberg als erster aus dem Wasser, gefolgt von Samuel Hürzeler, der fast acht Minuten später in Oberhofen anlangte. Andreas Wolpert, der letztjährige Vierte folgte, ihm auf den Fersen und das Rennen unter den Favoriten war eröffnet, nachdem der zehnfache Sieger des Triathlons, der Deutsche Marc Pschebizin auf einen weiteren Start verzichtet hatte.

Schumann auf der Lauer

In der Wechselzone Grindelwald war Salvisberg immer noch an erster Stelle, gefolgt vom Triathleten Jan van Berkel, und vom Unbekannten Felix Schumann. Auf der Kleinen Scheidegg schliesslich hatte der Holland-Schweizer Jan van Berkel den führenden Salvisberg überholt. Felix Schumann hatte von Anfang an bei den Vordersten mitgemischt, nach der Wechselzone Stechelberg überholte er die beiden ersten. führte er vor Samuel Hürzeler und gab diese Führung nicht mehr ab. „Vom Mürren aufs Schilthorn war es ein power walk“, erklärte Schumann, „mit Hürzeler im Rücken“. Hürzeler, der „ewige Zweite“ konnte schliesslich bis aufs Schilthorn fast acht Minuten aufholen, aber Schumann nicht mehr einholen. Ich habe die Strecke vor zwei Wochen rekognosziert und wollte mal schauen, was geht“, sagte ein zufriedener Sieger auf dem Schilthorn.

Favoritin vorn

Bei den Frauen kam Sonja Gerster aus Unterseen mit einer Zeit von 48:10 als erste aus dem Wasser. Sie hatte schon 2010 und 2011 den dritten Rang im Einzeltriathlon Frauen erreicht, musste im vergangenen Jahr aber verletzungs bedingt passen. In Grindelwald wechselte sie als erste Frau vom Rennvelo aufs Mountain Bike, gefolgt von der mehrmaligen Siegerin Nina Brenn. Sie war auch die Schnellste auf dem Rennvelo und Mountainbike, schaffte bis zum Durchgang in Mürren einen Vorsprung von 14 Minuten. „Es ist mir so gut gelaufen, dass ich mich unterwegs fast einsam fühlte, vor allem weil ich den Zeitabstand zur Verfolgerin nicht kannte“.

Hartes Rennen

Sie sei aber das letzte Stück auch mit letzter Kraft gelaufen. Ihre grösste Konkurrentin war Nina Brenn die den Triathlon unter den Frauen bereits 2005 und von 2008 bis 2010 gewonnen hatte.
Nina Brenn, aus Flims-Waldhaus, erreichte das Schilthorn mit einer Zeit von 10:01:39. Die Siegerin des Gigathlon 2013 war mit dem zweiten Platz vollauf zufrieden und erklärte den Rückstand damit, dass sie sich nicht optimal vorbereitet habe. Sie empfang den Aufstieg von Mürren als brutal und litt unter den relativ kühlen Temperaturen von 7 Grad am Ziel. Als Dritte lief schliesslich die letztjährige Dritte, Barbara Schwarz aus Horgen durch den Zielbogen mit einer Zeit von 10:23:34.

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Zu den Ergebnissen.

Ergebnisse Männer

1. Felix Schumann, 8:42.57
2. Samuel Hürzeler, 8:45.30.
3. Ramon Krebs, 8:51.15
4. Andreas Wolpert, 8:58.11
5. Jan Van Berkel, 9:05.15.

Ergebnisse Frauen

1. Sonja Gerster, 9:41.04.
2. Nina Brenn, 10:01.3
3. Barbara Schwarz, 10:23.34
4. Andrea Huser, 10:36.01
5. Barbara Bracher, 10:50.11

Foto: triathlon.de

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