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Im Test: So schnell sind die neuen AQUA SPHERE Neoprenanzüge

14. Dezember 2018 von Stephan Schepe

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Aqua Sphere Phantom 2.0

triathlon.de, freiDas Spitzenmodell. Noch beweglicher, noch mehr technische Details, die den Schwimmstil gerade auf den langen Distanzen auf einem höchstmöglichen Effizienzniveau halten sollen. Was beim Anziehen als erstes auffällt: das „Core Power System“. Ein Stabilisierungselement im Hüftbereich, das sich bereits beim Anziehen bemerkbar macht. Sitzt der Anzug richtig am Körper, stehst Du kerzengerade da. Bei den 1mm „Super Stretch Ärmeln“ sagt der Name schon alles. Super elastische, flexible Ärmel mit gesonderten Abschlüssen am Handgelenk, damit das Material im Wasser dort nicht „flattert“ und Wasser eintritt. Im Brustbereich setzt Aqua Sphere auf Aerodome: eingeschlossene Luftkammern im Neopren sorgen für zusätzliches Auftriebsverhalten, macht den Anzug aber leichter und beweglicher als eine „geschlossene“ Neoprenschicht.

triathlon.de, freiVon innen: das Core Power System / ©triathlon.de

 

 

 

 

 

 

 

Nach den ersten Metern im Wasser ist klar, wo der Phantom 2.0 mit mir hin möchte: nach oben und nach vorn. Das Auftriebsverhalten ist ähnlich stark und konsistent wie beim Racer. Ich liege stabil an der Wasseroberfläche, ohne „schwebende Füße“. A propos Stabilität: jetzt merke ich die Wirkung des Core Power Systems. Meine Hüfte hat fast gar keine Verwindungsmöglichkeit mehr, ich liege wie ein Brett im Wasser, bin immer gerade. Mir kommt beim Schwimmen der Vergleich zu einem supersteifen Fahrradrahmen in den Sinn, wo jedes einzelne Watt auf dem Pedal konsequent in Vortrieb umgesetzt wird. So fühlt sich der Phantom 2.0 im Wasser an.

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Der 100m Test
Ich schwimme die 100m in der (gefühlt) gleichen Intensität, wie im Pursuit und Racer zuvor. Die Zeit 1:31 min = 9 Sekunden schneller als ohne Neo, zeitgleich mit dem Racer. Dennoch sehe ich den Phantom gerade deutlich im Vorteil: 1. bei Schwimmern mit großen Stabilitätsproblemen wird der Zeitgewinn noch deutlicher ausfallen. 2. Die nochmals gesteigerte Flexibilität wird sich bei lang anhaltender Schwimmdauer kraftsparender auswirken (Mittel- und Langdistanz).

triathlon.de, freiDie Zeit für das Ausziehen: 17 Sekunden (Das Core Power System muss ja auch wieder runter vom Körper). Dieser Aspekt spielt für mich bei diesem Anzug nur eine untergeordnete Rolle, da der Gewinn auf den langen Schwimmstrecken (Zeitgewinn, Energieaufwand) um ein Vielfaches höher ist. Wer also insbesondere seine Schwimm-Performance auf den längeren Strecken optimieren möchte, sollte einen genaueren Blick auf den Phantom 2.0 werfen – zurecht Aqua Spheres Spitzenmodell.

 


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