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Ich packe meine Tasche und nehme mit … ein Rad

15. Februar 2014 von Meike Maurer

Foto: Scicon,   einmaligFür uns Triathleten ist es eigentlich ganz normal: Unser Rad muss mit, egal wohin die Reise geht – ob ins Trainingslager, zum Wettkampf oder in den Urlaub – häufig ist unser liebstes Stück mit an Bord. Wichtig ist, dass das Rad schnell, praktisch und vor allem sicher verpackt wird, damit die teure Fracht auch heil am Zielort ankommt. triathlon.de zeigt euch, auf was es beim Verpacken von Rädern für den Flieger ankommt.


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Räder sind als Reisegepäck bekanntlich eher unhandlich und die Zeiten, in denen jedes Gepäckstück vom Flughafenpersonal sorgsam und liebevoll im Flieger verstaut wurde, sind schon lange vorbei. Deswegen gilt – das Rad muss vor dem Reiseantritt auf jeden Fall handlicher werden und sollte erst wenn es gut geschützt und gepolstert ist, im Flugzeug landen.

Foto: Christine Waitz, freiUm den Transport so sicher wie möglich zu gestalten, gibt es spezielle Radtaschen oder Reisekoffer, in die ein Rad aber nicht ohne jeglichen Werkzeugeinsatz passt.  Hört sich schlimmer an, als es ist, denn mit einem 15er-Gabel-, einem Imbusschlüssel und ein wenig Zeit, ist man für das Unterfangen „Rad einpacken“ schon besten gerüstet und in fünf Schritten ist meist schon alles sicher verpackt.

In fünf Schritten von der Straße in den Koffer:

1. Mit dem Gabelschlüssel die Pedale von den Kurbeln lösen,

2. den Sattel samt Sattelstütze demontieren,

3. den Lenker am vorderen Vorbau abschrauben und am Rahmen fixieren,

4. Vorder- und Hinterrad demontieren und die Schnellspanner separat verstauen – ganz wichtig: Luft aus den Reifen lassen!,

5. Rahmen in die Tasche oder den Koffer packen und fixieren sowie die Laufräder in den Vorgesehenen Schutzhüllen verstauen.

That`s it!

Foto: Scicon, einmaligRad verpacken ohne Werkzeugeinsatz

Wer mit Imbus und Co nicht so gerne umgeht, oder seine teuer und millimetergenau optimierte Sitzposition nicht verändern will, der ist mit der Radtasche AeroComfort von Scicon gut beraten.
Die Laufräder ausgebaut, das Rad in die Vorrichtung eingespannt, Laufräder verstaut, Reißverschluss zu. Fertig! Seht selbst!

 

Tipps und Tricks

Wer seinen Rahmen noch zusätzlich vor Kratzern schützen möchte, der besorgt sich einige Rohrisolierungen, schneidet diese passend zu und umkleidet seinen Rahmen im grauen Schaumstoff.

Foto: Christine Waitz, frei

Die Hohlräume, die noch in der Tasche sind, lassen sich gut mit dem ein oder anderen Gepäckstück ausfüllen. Zum Beispiel dem Pullbuoy, dem Schwimmrucksack, oder dem Ersatz-Paar Laufschuhen. Nicht in den Koffer gehört allerdings das Pannen-Kit mit CO2 Kartusche. Denn diese sind im Flugzeug verboten!
Auch am Mann sollte man Radschuhe und Helm haben. Denn sollte der Koffer einmal nicht pünktlich am Zielort erscheinen, dann ist man zumindest für eine Fahrt mit dem Leihrad gerüstet.

Zur Homepage von Scicon.

Fotos: Scicon, triathlon.de

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