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ICAN Nordhausen: triathlon.de bringt Updates vom Rennen

23. August 2014 von Christine Waitz

ICAN Nordahausen,   einmaligAm morgigen Sonntag ab 8:00 Uhr wird der Sundhäuser See wieder kochen, denn die zweite Auflage des ICAN Nordhausen Germany steht an. Beim Half ICAN und ICAN 64 starten über 200 Starter. Vor allem das Profi-Rennen verspricht Spannung. Ob Konschak und Potrebitsch ihre Titel verteidigen können und wer die Siege bei der zweiten Auflage des ICAN Nordhausen holt, könnt ihr hier live mitverfolgen. 


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Potrebitsch hat wie auch Auftaktsiegerin Katja Konschak für die zweite  Auflage gemeldet, beide streben die Titelverteidigung an. „Ich habe fast einen Blackout bekommen. Ich habe überall Schmerzen gefühlt. Schon beim Schwimmen bekam ich Seitenstechen“, erinnerte sich Potrebitsch an seinen Premierensieg zurück, bei dem er sich extrem verausgabt hatte. Ob ihm der zweite Triumph in Nordhausen gelingt? Die Formkurve zeigt beim sympathischen Triathleten schon wieder nach oben. Zuletzt musste er doch einige Rückschläge, wie das frühe Aus beim Ironman in Bolton (Großbritannien) verkraften. „Ich habe mich einfach ein bisschen übernommen. Ich wollte einfach zu viel“, sagte der 30-Jährige auf der Pressekonferenz und bezeichnete die Teilnahme wie „ein Spiel auf der Rasierklinge. Entweder man ist topp oder man strauchelt.“

ICAN Nordahausen, einmalig

Lokalmatador macht Kampfansage

Straucheln möchte Lokalmatador Peter Seidel bei seiner ersten Teilnahme ebenso nicht. „Ich will versuchen Georg ein wenig zu ärgern. Bei uns ist alles möglich“, richtete er die Kampfansage direkt an seinen Platznachbarn bei der Pressekonferenz. Seidel kennt die drei Strecken, es ist sein Trainingsrevier. Als Minimalziel hat er sich die Top 5 gesetzt: „Je höher, desto glücklicher wäre ich.“ Motivieren dürften ihn die zahlreichen vor allem heimischen Zuschauer an der Strecke insbesondere an der anspruchsvollen und bergigen Laufstrecke. „Es ist einfach das gewohnte Umfeld. Man kennt jeden und einige meiner Leute werden sicherlich an der Strecke sein, um mich gut zu motivieren.“

Konschak hochmotiviert

Motivieren muss sich Katja Konschak vor ihrem Heimrennen wohl nicht mehr. Man spürt irgendwie, dass sie bereit für das Rennen ist, das sie erneut gewinnen will. Als größte Konkurrentinnen nennt Konschak die Dresdnerin Simone Bürli-Sickert, die durch ihre Teilnahme im vergangenen Jahr, „weiß, auf was sie sich einzustellen hat“. Ausgeglichen in allen drei Disziplinen ist hingegen Kathrin Mannweiler. Die schwerste Etappe birgt die letzte Disziplin, wenn es durch die Innenstadt und das Gehege der Rolandstadt geht. Dort wird wohl Katja Konschak ihre Trümpfe ausspielen können: „Die Laufstrecke ist bei mir der große Heimvorteil.“

Heimvorteil hat auch ihr Mann Ulrich Konschak, der als Organisations-Chef die Fäden in den Händen hält und nun mächtig unter Strom steht. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aufgebaut, auf das wir froh sind, immer wieder zurückgreifen zu können. Ohne das geht es einfach nicht“, betonte Konschak, der nach dem Renntag zufrieden wäre, wenn jeder der Starter im ersten Satz ruhig über die Strecken klagen würde und im zweiten sagt, es war super. Ebenso hofft er auf keinen schweren Sturz oder größere organisatorische Pannen, um anschließend wie einst der Oberbürgermeister mit großer Freude auf eine zweite gelungene Auflage zurückzublicken.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Sandra Arm

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